30. September 2013, 09:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

München und Stuttgart in Top 10

Insgesamt vier von fünfzehn im European Regional Economic Growth Index 2013 (E-REGI) vertretenen deutschen Städte finden sich unter den Top 20. Dies unterstreicht Deutschlands führende Rolle in Europa in punkto Wirtschaftskraft und Stabilität.

Berlin1-255x300 in München und Stuttgart in Top 10

Berlin zählt zu den Aufsteigern des Jahres.


Unter den Top 10 des von LaSalle Investment Management erhobenen Rankings konnten sich München (Platz 4) und Stuttgart (Platz 10) behaupten.

Allerdings musste musste die Mehrzahl der deutschen Städte gegenüber dem Vorjahr eine Zurückstufung in Kauf nehmen. Traditionell identifiziert der Index die Regionen Europas mit den besten konjunkturellen Aussichten.

100 Ballungsräume in Europa auf dem Prüfstand

2013 wurden rund 300 Regionen in ganz Europa und 32 Länder erfasst mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 730 Mio. Einwohnern. Der neue Bericht konzentriert sich auf 100 Ballungsräume, Regionen mit mehr als 500.000 Einwohnern.

Der E-REGI soll aufzeigen, welche Immobilienmärkte in den nächsten fünf Jahren eine über- oder unterdurchschnittliche Performance ablegen dürften.

Die deutschen Märkte

Mit insgesamt 15 Städten ist Deutschland das am stärksten repräsentierte Land Europas im E-REGI. Immerhin vier Städte finden sich in den Top 20 wieder. An vorderster Front traditionell München, das allerdings zwei Positionen von Platz 2 auf Platz 4 zurückgefallen ist.

Gründe dafür sind das leicht rückläufige BIP und das ebenfalls leicht nachgebende Beschäftigungswachstum. Obwohl München im Verhältnis kleiner ist als London oder Paris, war die Stadt seit 2007 stets unter den Top 4 vertreten.

München profitiert von einer dynamischen und stark diversifizierten Wirtschaft, die von Geschäftsdienstleistungen bis hin zu einem großen und stark wertschöpfenden Produktionssektor reicht.

Stuttgart und Frankfurt fallen zurück

Sowohl Stuttgart (Platz 10) als auch Frankfurt (Platz 14) haben drei Positionen eingebüßt, hauptsächlich aufgrund einer leichten Herabstufung ihrer BIP- und Beschäftigungswachstumsaussichten.

Aufsteiger Berlin

Eindrucksvoll verbessert hat sich Berlin um insgesamt 14 Ränge auf Position 32 dank verbesserter Punktzahlen beim Wachstum aufgrund sehr viel besserer Beschäftigungsaussichten und hoher Investments in den Bereichen Forschung und Entwicklung.

Die Top 3: Spitzenreiter London

London hat seine Spitzenposition im Ranking des E-REGI 2013 beibehalten und die höchste Punktzahl seit 2007 erzielt. Die britische Hauptstadt ist damit die Top 1 in Europa. Die Punktzahl der Immobilienhochburg an der Themse bei der Wachstumskomponente ist seit vergangenem Jahr gestiegen, angekurbelt durch eine Verbesserung der BIP-Aussichten.

Oslo auf Platz 2

Oslo findet sich 2013 auf Platz 2 im Ranking des E-REGI wieder. Gründe dafür sind eine ansteigende Wachstumskurve, vor allem jedoch der Wohlstand, der höchste von allen im E-REGI erfassten Regionen. Oslo profitiert darüber hinaus von einer diversifizierten und dynamischen Wirtschaft.

Paris hat seine Position unter den Spitzenreitern im Ranking gehalten und findet sich auf Platz 3 (gegenüber 4 in 2012) wieder. Die verbesserte Platzierung ist hauptsächlich auf eine gestiegene Punktzahl bei der Wachstumskomponente zurückzuführen. (mh)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...