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19. Juni 2013, 10:07
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Potenzial bei Wohnimmobilien in Brasilien

Nach Angaben des Immobiliendienstleistungs-Unternehmens Savills weisen die Immobilienmärkte in Brasilien trotz eines schnellen Wirtschaftswachstums noch keine Überhitzungstendenzen auf.

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Rio: hohe Bruttorenditen bei Wohnimmobilien

Zwar sind die Preise für Wohnimmobilien in den vergangenen fünf Jahren in Rio und São Paulo um durchschnittlich 23 % p.a. bzw. 17 % p.a. gestiegen.

Doch die entsprechende Mietrendite liegt immer noch auf dem Niveau vieler Länder Europas.

Grundlage für ertragsorientierte Investments

„Trotz dieses spektakulären Preisanstiegs erscheinen Wohnimmobilien in Brasilien im Vergleich zum Topsegment der Weltmetropolen preiswert“, sagt Yolande Barnes, Director World Research bei Savills.

„Dies deutet auf eine solide Grundlage für ertragsorientierte Investments in den größten Städten des Landes, also Rio und São Paulo, hin.“

Niedrigere Immobilienpreise als in den Metropolen Indiens

So sind die Immobilienpreise in den Top-Städten Brasiliens trotz eines fast dreimal so hohen Pro-Kopf-BIP wie in Indien nach wie vor niedriger als etwa in Mumbai.

Obwohl die Volkswirtschaft Brasiliens eine ähnliche Größe aufweist wie die Frankreichs oder Großbritanniens, spiegelt sich dies nicht in gleichem Maße im Immobiliensegment wider.

Relativ hohe Bruttorenditen in Rio und São Paulo

Häufig sind die Renditen in globalen Metropolen, in denen große Mengen an Investmentkapital Druck auf die Immobilienmärkte ausüben, sehr niedrig.

Dies gelte jedoch nicht für Brasilien, so die Savills-Untersuchung. Demnach sind die Bruttorenditen der Wohnimmobilien in Rio und São Paulo höher als in jeder anderen Stadt der mittel- und südamerikanischen Schwellenländer.

Sie liegen gleichauf mit London, New York, Sydney, Tokio und Paris.

Ölfunde, Fußball-WM und Olympiade

Die brasilianischen Wohnungsmärkte wurden in den letzten Jahren durch Ölfunde, die Fußball-WM und natürlich die Olympischen Spiele geprägt.

Die größten Städte werden zurzeit modernisiert, und der leichtere Zugang zu Finanzierungen sowie eine rasch wachsende Mittelschicht haben es immer mehr Menschen ermöglicht, ein Eigenheim zu erwerben.

Diese Entwicklung macht das Land attraktiv für internationale Investoren.

Attraktive Cash-Flow-Renditen

Yolande Barnes kommt zu dem Schluss: „Wir erwarten ein deutliches, wenn auch geringer als zuletzt ausgeprägtes Kapitalwachstum sowie attraktive Cash-Flow-Renditen.

Ausländische Investoren werden die Wechselkurssituation im Auge behalten und sich der Möglichkeit steigender Zinsen und steigender Inflation bewusst sein müssen.“ (mh)

Foto: Shutterstock

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