9. September 2013, 08:58
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RICS: Steigende Ausgaben fürs Wohnen trotz Wirtschaftskrise

Die Ausgaben fürs Wohnen sind die einzigen haushaltbezogenen Ausgabenpositionen in Europa, die im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise im Gegensatz zu anderen Konsumkomponenten nicht gesunken sind. Das ist zentrales Ergebnis eines aktuellen RICS-Reports.

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Für Europäer stellen die Ausgaben fürs Wohnen den größten Anteil an den Konsumausgaben dar.

Konsumverhalten der Europäer: Wohnen bevorzugt

In Europa stellen die Ausgaben fürs Wohnen den größten Anteil an den Konsumausgaben dar. So wurden im Jahr 2011 in den 27 EU-Mitgliedsstaaten insgesamt rund 1.700 Milliarden Euro für das Wohnen ausgegeben.

Das entspricht 23,6 Prozent der gesamten Haushaltsausgaben. Andere wichtige Bestandteile der Konsumausgaben waren: Verkehr (13,2 Prozent) sowie Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke (12,9 Prozent).

Starke länderspezifische Unterschiede

Nach Angabe der RICS – Royal Institution of Chartered Surveyors sind dabei starke Unterschiede zwischen den Ländern zu verzeichnen.

Die Mitgliedsstaaten, in denen das Einkommensniveau deutlich über dem EU-Durchschnitt liegt (etwa Skandinavien, die Niederlande und Luxemburg) verzeichnen ein hohes Niveau der wohnungsbezogenen Ausgaben.

Deutlich kleiner ist der entsprechende Anteil in den Mitgliedsstaaten in Südeuropa (mit Ausnahme Griechenlands).

Steigende Mieten und Stromkosten

„Der Grund, warum der Wohnsektor von 2008 bis 2011 der stabilste Posten im Verbrauch privater Haushalte in Europa war, sind gestiegene Kosten für Mieten und Strom sowie die Ausgaben der Eigentümer für das Leben in den eigenen vier Wänden.

Auf der anderen Seite gaben die Bürger weniger für Renovierungen aus. Die Ausgaben für Instandhaltung und Instandsetzung von Wohnraum sanken um 3,2 Prozent“ sagt Peter Parlasca FRICS, Verfasser der Studie und Vorstandsmitglied der RICS Deutschland. (mh)

Foto: Shutterstock

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