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8. März 2013, 12:39
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Preise und Mieten legen auch in Randlagen von Großstädten zu

Der seit drei Jahren zu registrierende Aufwärtstrend bei Marktpreisen und Mieten für hiesige Wohnimmobilien hält weiter hin. Die Attraktivität der Metropolen spiegelt sich mittlerweile auch bei der Neuvermietung in der Umgebung wider. Das zeigt der F+B-Wohn-Index Deutschland für das erste Quartal 2013.

 

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Gegenüber dem Vorjahresquartal hat der Wohn-Index des Research-Instituts F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt im ersten Quartal 2013 um 2,9 Prozent auf einen Wert von 104,8 Punkten zugelegt, im Vergleich zum vierten Quartal 2012 war ein Anstieg um 0,7 Prozent zu verzeichnen. Während sich die Preise von Eigentumswohnungen, die vor allem in den größeren Städten konzentriert sind, allein im letzten Jahr um 5,1 Prozent erhöht haben, lag der Preisanstieg bei Einfamilienhäusern demnach bei durchschnittlich zwei Prozent – wenig mehr als bei Mehrfamilienhäusern (plus 1,9 Prozent). Bei den Neuvermietungsmieten war dabei ein Plus von 2,6 Prozent zu beobachten, bei den Bestandsmieten lag der Zuwachs bei lediglich 0,8 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der  durchschnittlicher Preis- und Mietanstieg ist geringer ausgefallen als die Steigerung der Verbraucherpreise seit 2005. Dennoch haben die Mieten und Preise 2012 trotz nahezu konstanter Masseneinkommen zugelegt. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts lag im vergangenen Jahr bei 0,7 Prozent (2011 noch plus drei Prozent).

Leutner in Preise und Mieten legen auch in Randlagen von Großstädten zu

Bernd Leutner, F+B

“Dieser Preisanstieg spiegelt die wachsende Bedeutung von Immobilien als Kapitalanlage und die Attraktivität von Wohnungen insbesondere in vielen größeren Städten wider”, sagt Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer der F+B GmbH. “Die Immobilienmärkte entwickeln sich regional sehr unterschiedlich. Insbesondere in den Großstädten ist ein stark überdurchschnittliches Anwachsen der Immobilien- beziehungsweise Wohnkosten zu beobachten. Eine hohe Dynamik zeigen die Entwicklungen der Neuvertragsmieten vor allem in den wirtschaftsstarken Metropolen Deutschlands und dieser Trend strahlt zunehmend auch auf die Umgebung der Großstädte aus”, so Leutner weiter.

Attraktivität und Preise der Metropolen strahlen auf die Umgebung aus

In Hamburg sind die Neuvertragsmieten in 2012 laut Index  um durchschnittlich 2,3 Prozent auf 9,20 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Vor fünf Jahren lag das Niveau bei 7,60 Euro pro Quadratmeter, insgesamt liegen die aktuellen Marktmieten also um rund 21 Prozent über dem Jahresendstand 2007. In der Umgebung der Hansestadt sind die Steigerungsraten laut F+B zwar nicht so ausgeprägt, folgten aber einem klaren Muster: In den Gemeinden an der Stadtgrenze werden im Fünfjahresvergleich Zuwächse zwischen etwa elf und 17 Prozent registriert, im Umland der Kernstadt zwischen neun und zwölf Prozent.

Das Berliner Mietenniveau fällt gemäß Wohn-Index insgesamt moderater aus. Aktuell sind im Rahmen einer Neuvermietung im stadtweiten Durchschnitt 6,70 Euro pro Quadratmeter zu zahlen, dies entspricht einer Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor fünf Jahren lag die Durchschnittsmiete nach F+B-Zahlen noch bei 5,60 Euro pro Quadratmeter, das heißt seit 2007 haben sich die Mieten um knapp 20 Prozent erhöht. In Potsdam stiegen die Mieten in den letzten fünf Jahren um insgesamt knapp 16 Prozent von 6,30 auf 7,30 Euro pro Quadratmeter. Etwas weniger stark fallen die Veränderungen der Marktmieten laut Index beispielsweise in Oranienburg und Hennigsdorf im Nordwesten Berlins aus. Während sie in Oranienburg bei 6,30 Euro pro Quadratmeter stagnieren, werden in Hennigsdorf seit 2007 Steigerungen von gut sieben Prozent auf momentan 5,90 Euro pro Quadratmeter registriert.

Seite 2: München nach wie vor mit der größten Dynamik

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