F+B-Index 2013: Mieten im Aufwärtstrend

Die übrigen ostdeutschen Großstädte rangieren den Angaben von F+B zufolge darunter. So zahle man beispielsweise in Potsdam im Schnitt 5,94 Euro pro Quadratmeter und liege damit beim Berliner Niveau. In Schwerin und Dresden liege die Durchschnittsmiete bei 5,54 und 5,46 Euro für den Quadratmeter.

„Vergleichsweise günstig ist das Wohnen in der Hauptstadt. In den westlichen Stadtteilen Berlins kosten Bestandswohnungen momentan im Schnitt 6,03 Euro, in den östlichen 5,70 Euro pro Quadratmeter. Allerdings ist die Größe Berlins zu berücksichtigen. Es gibt hier in der Innenstadt teilweise sehr teure Wohnungen, günstigere am Stadtrand. Der Mittelwert liegt deshalb in einer enormen Mietpreisspanne“, erklärt Dr. Clar.

Besonders beliebt: Sanierte Altbauten und neuwertige Wohnungen in Innenstädten

Nicht nur in Berlin ist den Angaben von F+B zufolge ein zunehmender Nachfragedruck auf die Innenstädte zu beobachten. Die höchsten Mietsteigerungen würden nach wie vor in den dort vielfach vorhandenen Altbaubeständen der Gründer- und Zwischenkriegsjahre registriert. Im Durchschnitt lägen die aktuellen Vergleichsmieten für diese Wohnungen um circa zwei Prozent pro Jahr über den Werten der Vormietspiegel.

Für die Neubauten der 2000er-Jahre sei ein Anstieg von zwei Prozent zu beobachten, etwas geringer seien die Steigerungen mit rund einem Prozent für die übrigen Bauepochen.

„Deutschlandweit zeigt sich aber wieder das bekannte Muster: Je neuer eine Wohnung, desto höher ihre Miete von 5,81 Euro im Altbau bis 7,59 Euro pro Quadratmeter im aktuellen Neubau“, resümiert Dr. Clar. (st)

Foto: Shutterstock

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