Anzeige
28. Februar 2014, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreise in Spanien: Regional unterschiedliche Entwicklung

Die Immobilienpreise in Spanien entwickeln sich regional unterschiedlich. Auf dem Festland fallen sie, während sie auf den Balearen zunehmen. Das zeigt ein aktuelles Kaufbarometer des Portals Immowelt.

Immobilienpreise Spanien

Die Immobilienpreise auf der spanischen Insel Mallorca blieben laut dem Portal Immowelt stabil.

Seit Beginn der Finanzkrise 2008 sind die Immobilienpreise in Spanien laut dem Portal Immowelt teilweise um mehr als 50 Prozent gesunken. Besonders betroffen seien die Küstenabschnitte des spanischen Festlands.

An der Costa Cálida – rund um die Hafenstadt Cartagena – zahlten Käufer für Wohnungen im Jahr 2013 durchschnittlich 1.100 Euro pro Quadratmeter. Verglichen mit 2008 entspricht dies einem Minus von 58 Prozent. Die Hauspreise sind ebenfalls drastisch gefallen (minus 42 Prozent) und liegen derzeit im Schnitt bei 1.513 Euro pro Quadratmeter.

Immobilienpreise in Spanien: Deutlich gesunken

Auch an der Costa del Sol, an der die Städte Málaga und Marbella liegen, seien die Immobilienpreise um 31 Prozent gesunken. Eine Eigentumswohnung koste dort momentan durchschnittlich 2.707 Euro pro Quadratmeter (2008: 3.947 Euro pro Quadratmeter). Häuser werden für durchschnittlich 2.752 Euro pro Quadratmeter angeboten (minus 40 Prozent), so das Immobilienportal.

Die spanischen Behörden genehmigten auf dem Festland großzügig Neubauten, die nach Ausbruch der Krise nie fertiggestellt wurden. Heute ist die Landschaft deshalb von zahlreichen Bauruinen gezeichnet.

Angebotspreise an der Costa Blanca nahmen leicht zu

Der Wohnungsmarkt  an der Costa Blanca rund um Alicante ist laut Immowelt von einem Preisrückgang von 22 Prozent innerhalb von fünf Jahren gekennzeichnet. Seit Mitte letzten Jahres habe sich der Markt dort nach langer Zeit wieder leicht enspannt. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen seien im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2013 um zehn Prozent gestiegen.

Immobilienpreise auf Mallorca relativ stabil

Mallorca gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Die Insel ist von Deutschland aus gut mit dem Flieger zu erreichen und deshalb laut Immowelt trotz Finanzkrise bei Immobilienkäufern gefragt. Die Bandbreite an angebotenen Häusern und Wohnungen ist groß, so Immowelt.

Verkauft werden demnach sowohl einfache Wohnungen und Häuser als auch exklusive Luxusvillen mit Preisen im siebenstelligen Bereich. Käufer zahlten in 2013 für eine Wohnung zwischen 2.933 Euro und 4.207 Euro pro Quadratmeter.

Etwas teurer seien Häuser mit Angebotspreisen von 3.189 Euro bis 4.797 Euro pro Quadratmeter. In 2008 lagen die Preise zum Teil aber um bis zu 19 Prozent höher, so Immowelt. Die großen Preiseinbrüche wie bei Immobilien auf dem spanischen Festland seien auf Mallorca ausgeblieben.

Sinkende Preise auf den Kanaren

Die Finanzkrise ging laut Immowelt auch an den Kanaren nicht spurlos vorbei. Häuser an den Küsten Gran Canarias wurden nach Angaben des Portals in 2013 für durchschnittlich 2.959 Euro angeboten. Vor fünf Jahren seien es drei Prozent mehr gewesen. Auf Teneriffa entwickelten sich die Preise ähnlich.

Die Angebotspreise für Häuser lagen hier in 2013 im Schnitt bei 2.367 Euro pro Quadratmeter, 14 Prozent weniger als 2008. Doch die Talfahrt scheint auch dort zunächst ein Ende zu haben – in der zweiten Jahreshälfte 2013 zogen die Preise wieder leicht an (plus fünf Prozent).

Das Kaufbarometer wurde laut Immowelt basierend auf dem Durchschnitt von 106.500 inserierten Angebotspreisen erstellt. (st)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Talanx: Operatives Ergebnis legt um 33 Prozent zu

Der Talanx-Konzern hat das operative Ergebnis (EBIT) nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent deutlich auf 1,5 (1,1) Milliarden Euro gesteigert. Das Konzernergebnis stieg um zehn Prozent auf 488 (444) Millionen Euro.

mehr ...

Immobilien

Brände zerstören Teile Kaliforniens – auch Thomas Gottschalks Haus betroffen

Gewaltige Brände im Norden und Süden Kaliforniens haben Hunderte Quadratkilometer Wald vernichtet und Tausende Häuser zerstört. Nach Angaben des kalifornischen Feuerwehrverbands CPF mussten rund 250.000 Menschen vor den Flammen fliehen. Auch die Häuser zahlreicher Prominenter sind betroffen.

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise steigen wieder

Nach den Verlusten der vergangenen Wochen, ziehen die Ölpreise wieder an. Das liegt unter anderem an dem knapperen Angebot. Ob die Opec-Mitglieder ihre Fördermenge in nächster Zeit reduzieren, ist unentschieden. Russland und Saudi-Arabien sind unterschiedlicher Meinung.

mehr ...

Berater

Bundesregierung warnt Banken vor hartem Brexit

Die Bundesregierung mahnt die Finanzbranche, sich trotz jüngster Lichtblicke bei den Brexit-Verhandlungen auf einen möglichen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU einzustellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP kauft drei weitere Pflegeheime

Die INP-Gruppe aus Hamburg hat drei Pflegeeinrichtungen der Wolf-Gruppe aus Eschwege, Hessen, übernommen. Zwei der drei Immobilien wurden für den offenen Spezial-AIF “INP Deutsche Pflege Invest” erworben, die dritte für einen Publikumsfonds.

mehr ...

Recht

PRIIP und die UCITS-KIID: Fallstricke in der Umstellung?

Das ifa-Ulm sieht bei der Umstellung von UCITS-KIID zu PRIIP-spezifischen Angaben neue Herausforderungen auf die Versicherer zukommen. Denn gerade beim Umgang mit laufenden Jahresbeiträgen liefern die technischen Regulierungsstandards keine klaren Vorgaben.

 

mehr ...