Luxuswohnungen: Mieten steigen global langsamer

Das Mietwachstum bei weltweiten Top-Wohnimmobilien hat sich nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Knight Frank abgeschwächt. Im weiteren Jahresverlauf sei mit einer moderaten Entwicklung zu rechnen.

Der rasante Mietanstieg bei Luxuswohnimmobilien verliert an Schwung.

Einer aktuellen Auswertung von Knight Frank zufolge sind die Mieten für Luxuswohnimmobilien an 17 wichtigen Standorten weltweit per Ende des zweiten Quartals 2014 im Jahresvergleich um 2,2 Prozent gestiegen. Per Ende März hatte sich der von der internationalen Immobilienberatung erhobene Index noch auf einen Zuwachs von 4,7 Prozent summiert.

Stärkster Anstieg in Dubai

Mit 14,1 Prozent haben sich die Mieten im Spitzensegment in Dubai am stärksten verteuert. „Damit hat die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate Nairobi überholt, das zuletzt vier Mal in Folge das Ranking anführte“, sagt Kate Everett-Allen aus dem internationalen Research für Wohnimmobilien in Großbritannien bei Knight Frank.

In beiden Städten hätten die Mieten allerdings moderater zugelegt. Das jährliche Plus in Nairobi habe sich von 25,8 Prozent per Ende März auf 9,9 Prozent per Ende Juni verringert. In Dubai sei der Mietzuwachs im gleichen Zeitraum von 16,4 Prozent auf 14,1 Prozent gesunken.

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An neun der 17 untersuchten Standorte sind die Mieten nach Angaben von Knight Frank im Vergleich zum Vorjahreswert gestiegen oder konstant geblieben. Die Schere zwischen den beiden Städten mit dem höchsten Plus beziehungsweise Minus habe sich von 32 Prozentpunkten im ersten Quartal 2014 auf 19 Prozentpunkte im zweiten Quartal verringert.

Seite 2: London wieder im Aufwärtstrend

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