Klimarettung durch Immobilienbesitzer? Ein Blick in die Sterbetafel!

Wer kennt diesen Effekt nicht? Kaum liegt die letzte Heizkosten-Abrechung vor, kommt der Schwur wie von selbst: jetzt wird endlich den steigenden Energiepreisen Einhalt geboten. Die Anforderungen an Immobilien sind in den letzten Jahren besonders durch die Energiegesetzgebung beziehungsweise Energieeinsparverordnung deutlich gestiegen.

Die Beyerle-Kolumne

„Eine gründliche Analyse des Gebäudes ist notwendig, um auf dieser Basis die verschiedenen Effizienzmaßnahmen sinnvoll miteinander kombinieren zu können.“

Die Energieeffizienz von Neubauten, aber auch von Bestandsgebäuden ist in den Fokus des Interesses gerückt. Der Strom- und Heizverbrauch soll sinken, um die Umwelt zu schonen, auch die Kosten für Hausbesitzer und Mieter sollen sich verringern beziehungsweise in Zaum gehalten werden. Die Lösung liegt aktuell augenscheinlich auf der Hand: es wird gedämmt.

Und so sieht man landauf, landab Halden von Styroporlägern in den Vorgärten und der lokale Handwerker hat gut zu tun. Was kann daran nicht gut sein? Um es vornweg zu nehmen: gar nichts. Zehntausende von Deutschen mit Immobilieneigentum – zumeist in der Altersklasse 55plus – setzen den Trend fort.

Dämmen macht Sinn

Heute dämmen und dann die restlichen Jahre weniger verbrauchen, das macht eindeutig Sinn. Probleme treten erst dann auf, wenn zunächst Fragen aufgeworfen werden wie: was ist der aktuelle technische Dämmstandard? Wie effizient ist dieser? Wie lange hält dieser und vor allem: was kostet die Klimarettung?

Verbraucherunfreundlich wird es vor allem, weil es keine eindeutigen Antworten gibt. Foren und Blogs quellen geradezu über mit immer den gleichen Schlüsselbegriffen: Schimmel- und Algenbildung? Dicke des Dämmmaterials – Styropore oder Verbundstoff? 7, 15 oder 30 cm? Was tun wenn’s brennt? Amortisationszeiten bei Kreditaufnahme? Reichen neue Fenster nicht aus? Oder auch eine neue Haustür? Oder ein neue Brennwertkessel?

Gründliche Analyse des Gebäudes notwendig

Um es klar zu machen: damit eine energetische Sanierung ihr volles Energieeinsparpotenzial entfalten kann, muss das Haus als System kommunizierender Röhren verstanden werden. Einfacher formuliert: nur eine Maßnahme durchzuführen ist nicht zwangsläufig zielführend. Deshalb ist eine gründliche Analyse des Gebäudes notwendig, um auf dieser Basis die verschiedenen Effizienzmaßnahmen sinnvoll miteinander kombinieren zu können.

Doch wer nimmt die vor? Der Energieberater der nur guten Wissens bezahlt wird wenn er etwas findet? Stichwort: Thermobilder? Wichtig hierbei: Thermoaufnahmen sind keine Gutachten, um irgendetwas zu belegen. Sie sind für sich genommen nur eine Bestandsaufnahme, die in eine sinnvoll aufgebaute Haussanierung münden kann.

Seite zwei: Professionelle Beratung vonnöten

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