Studentenapartments: Metropolen sind gefragt

Studentenapartments stehen bei Anlegern und Investoren derzeit verstärkt im Fokus. Ein aktueller Marktreport von CBRE untersucht das Potenzial der verschiedenen Hochschulstandorte.

Studentenapartments und -wohnungen sind an vielen Hochschulstandorten aussichtsreiche Investments.

München, Hamburg und Köln sind hinsichtlich ihres Investitionspotenzials in studentisches Wohnen die Topstandorte in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt das Immobilienberatungsunternehmen CBRE in seinem Marktreport „Studentisches Wohnen 2014/2015“, bei dem alle 61 Hochschulstandorte mit mehr als 8.000 Studierenden hinsichtlich ihrer Attraktivität für Investments in diesem Bereich untersucht wurden.

Mit Frankfurt am Main auf dem vierten, Stuttgart auf dem fünften und Berlin auf dem sechsten Platz befinden sich laut CBRE damit sechs der sieben großen deutschen Metropolen unter den zehn besten Investitionsstandorten für studentisches Wohnen. Düsseldorf liege auf dem elften Platz nur knapp dahinter.

Kleinteiliger Wohnraum in den Metropolen knapp

„Viele der klassischen Standorte für Investments in Wohnimmobilien sind in Kombination mit einem attraktiven Hochschulumfeld auch für Investitionen in studentisches Wohnen besonders interessant“, sagt Hannes Nagora, Projektleiter des Marktreports. „Vor allem Deutschlands Metropolen sind durch den voranschreitenden Prozess der Verstädterung, der Singularisierung der Haushaltsstrukturen und der erhöhten Mobilität vor allem junger Menschen in der Berufsausbildung betroffen. In dessen Folge wird besonders kleinteiliger Wohnraum immer knapper.“

Angebots- und Nachfrageanalyse

Neben der Analyse der Wohnheimangebote an den jeweiligen Standorten fand nach Angaben von CBRE erstmals eine detaillierte Untersuchung der Nachfragestruktur, die die Technische Universität Dresden im Auftrag von CBRE in einer bundesweiten Online-Umfrage von knapp 29.000 Studierenden erarbeitete, Eingang in den Marktreport. Daraus seien detailliertere Daten als bisher zum Wohnstandortverhalten der Studierenden, ihren Wohnwünschen sowie ihrer sozioökonomischen Situation abgeleitet worden.

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Wie im vorangegangenen Report zu diesem Thema seien die Standorte hinsichtlich ihrer Attraktivität für Investments in studentisches Wohnen einem Scoring unterzogen worden. Dazu seien 26 Merkmale aus den Bereichen Sozioökonomie, Wohnungsmarkt sowie Hochschulumfeld mit unterschiedlicher Gewichtung verwendet worden.

Seite 2: Beste Bedingungen in Süddeutschland

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