17. Februar 2015, 09:21
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Immobilieninvestments: Auf den US-Dollar setzen

Wer in deutsche Immobilien investiert, glaubt nicht nur an den Immobilienstandort Deutschland, sondern auch an den Euro. Wer zuletzt in US-Immobilien investiert war, konnte jedoch gelassener auf die Geschehnisse an den Devisenmärkten blicken. Gastbeitrag von Volker Arndt, UST Immobilien

Immobilienmarkt USA

“Unter Risikoaspekten ist es auf jeden Fall sinnvoll, Investitionen in verschiedenen Währungen zu tätigen.”

Wer in deutsche Immobilien investiert, glaubt nicht nur an den Immobilienstandort Deutschland, sondern auch an den Euro. Angesichts der rasanten Aufwertung des Dollars in den vergangenen Wochen wurde dieser Glaube zuletzt stark erschüttert.

Auch das angekündigte Rückkaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB hat den Euro unter Druck gesetzt. Wer zuletzt in US-Immobilien investiert war, konnte gelassener auf die Geschehnisse an den Devisenmärkten blicken.

Investitionen auf verschiedene Währungen streuen

Natürlich kann das Währungspendel auch wieder in die andere Richtung ausschlagen. Unter Risikoaspekten ist es auf jeden Fall sinnvoll, Investitionen in verschiedenen Währungen zu tätigen. Durch eine entsprechende Aufteilung des verfügbaren Investitionskapitals nicht nur auf verschiedene Anlageklassen, sondern auch auf unterschiedliche Währungen können Wert- und Kursschwankungen ausgeglichen werden.

US-Dollar nach wie vor Leitwährung

Neben dem Euro als Basiswährung des Depots bietet sich dafür vor allem der US-Dollar an. Er ist als internationale Leit-, Transaktions- und Reservewährung anerkannt und zugleich die weltweit am häufigsten gehandelte Währung.

Dollar-Fürsprecher argumentieren aktuell, dass in den USA die Bereinigung der Bankenkrise konsequenter war als in Europa und die USA nicht mit einer Kunstwährung zu kämpfen haben, wie es der Euro ist.

US-Immobilien zur Diversifikation des Portfolios

Vor diesem Hintergrund werden Investitionen in US-Immobilien gern genutzt, um einen Teil des Kapitals in US-Dollar anzulegen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Investitionen währungskongruent erfolgen, das heißt, dass alle Zahlungen im Zusammenhang mit der betreffenden Immobilie in US-Dollar getätigt werden.

Wird der Kaufpreis in US-Dollar gezahlt, so wird ein zur Finanzierung des Kaufs verwendeter Kredit ebenfalls in US-Dollar aufgenommen. Der Mieter zahlt seine Miete ebenso in US-Dollar, wie die laufenden Bewirtschaftungskosten in dieser Währung beglichen werden. Auch die erwirtschafteten Überschüsse werden in US-Dollar an die Anleger ausgezahlt.

Demografische Aussichten sind wesentlich

Währungsprognosen sind schwierig. Langfristig entwickeln sich Währungen vor allem in Märkten mit einer starken Wirtschaft und guten demografischen Aussichten tendenziell positiver als in Märkten, denen diese Eigenschaften fehlen. In vielen europäischen Ländern stagniert die Bevölkerungsentwicklung oder geht mittel- und langfristig sogar zurück.

Seite 2: Anhaltendes Wachstum in den USA

 

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