Wohnimmobilien: Kaufpreise im Norden und Osten im Aufwärtstrend

In den nördlichen und östlichen Metropolregionen Deutschlands steigen die Preise für Wohnimmobilien weiter an – wenn auch unterschiedlich stark. Das teilte der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein mit.

Hamburg: Käufer von Wohnimmobilien mussten in der Hansestadt im zweiten Quartal 2015 tiefer in die Tasche greifen als im ersten Quartal.

Nach den Ergebnissen des „Trendindikators Immobilienpreise“ (DTI) von Dr. Klein stiegen die Kaufpreise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal 2015 im Norden und Osten Deutschlands weiter an.

In Berlin wurden Häuser um 2,70 Prozent, Eigentumswohnungen um 3,26 Prozent teurer.

In und um Dresden legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,71 Prozent, für Wohnungen um 0,57 Prozent zu.

Hannover: Hauspreise steigen kaum, Wohnungspreise stark

Die Metropolregion Hannover weist laut Dr. Klein mit einem Preiszuwachs gegenüber dem Vorquartal von nur 0,34 Prozent bei Häusern und 5,48 Prozent bei Wohnungen sowohl die niedrigste als auch die höchste Veränderung der aktuellen DTI-Erhebung für die nördlichen und östlichen Regionen aus.

In Hamburg stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 1,25 Prozent an, zum Vorjahresquartal um 3,80 Prozent. Der Hausindex kletterte dadurch auf 127,64 Indexpunkte.

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Der Index für Eigentumswohnungen wuchs fast doppelt so stark um 2,34 Prozent auf 147,65, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,98 Prozent. So bleibt der Hamburger Medianpreis für Häuser laut Dr. Klein mit 2.234 Euro pro Quadratmeter um gut 1000 Euro pro Quadratmeter günstiger als für Wohnungen (3.295 Euro pro Quadratmeter).

Seite zwei: Hamburg: Familien bevorzugen Vororte

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