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14. August 2015, 09:17
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Wohnimmobilienmarkt: Viele Standorte schrumpfen

Während die Ballungsräume in Deutschland hohe Zuzugszahlen verbuchen, geht in vielen anderen Regionen der Bedarf an Wohnraum zurück, so eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Wohnungsmarkt

Nicht nur in ländlichen Regionen, auch in vielen mittleren und großen Städten Deutschlands wird der Wohnungsleerstand zunehmen.

In vielen Regionen Deutschlands geht die Wohnungsnachfrage in Zukunft stark zurück. Während im Jahr 2015 noch drei Viertel aller Kreise in Deutschland eine wachsende Haushaltszahl aufweisen, werden es bereits in 2030 nur noch knapp 39 Prozent sein, so das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Das ist ein Ergebnis der vom BBSR präsentierten Zahlen zu Wachstum und Schrumpfung in Deutschland.

Die BBSR-Studie analysiert die Schrumpfungstendenzen verschiedener Regionen anhand von verschiedenen Kriterien, wie der Bevölkerungsentwicklung, der Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaftskraft einer Kommune.

Unterstützung beim Stadtumbau

“Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die BBSR-Studie die Probleme von schrumpfenden Kommunen – die zukünftig immer mehr Regionen betreffen – stärker ins öffentliche Bewusstsein hebt”, erklärt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Jetzt komme es darauf an, dass aus den Erkenntnissen auch die richtigen politischen Schlussfolgerungen gezogen werden: Mehr Stadtrückbau und mehr Unterstützung für diejenigen, die den Rückbau schultern müssen.”

Der Stadtumbau wird laut GdW ein bestimmendes Thema in immer mehr Regionen sein. „Denn auch die kreisfreien Großstädte bleiben nicht von den Schrumpfungsprozessen verschont”, so Gedaschko. Die Anzahl der Haushalte steige bis 2035 nur in geringen Umfang.

Osten Deutschlands stark betroffen

Die Schrumpfung als vorherrschender Trend werde sich in den neuen Ländern auch in Zukunft fortsetzen. Es gebe jedoch große deutliche Unterschiede zwischen den Städten Ostdeutschlands.

So könnten Großstädte und Städte in Ballungsräumen in den neuen Ländern aufgrund der regionalen Wanderungsgewinne teilweise wieder Bevölkerungszuwächse verzeichnen. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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