Anzeige
23. Februar 2016, 15:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Italienischer Markt für Ferienimmobilien stabilisiert sich

Am italienischen Markt für Ferienimmobilien hat die Preisentwicklung nach Angaben von Knight Frank wieder ins Positive gedreht. Das Volumen der Objektkäufe legte im vergangenen Jahr um sieben Prozent zu.

Italien-toskana-shutterstock in Italienischer Markt für Ferienimmobilien stabilisiert sich

In der Toskana sind Ferienhäuser unter ausländischen Käufern besonders gefragt.

„Es gibt Signale, dass der Markt für Zweitwohnsitze in Italien wieder an Stärke gewinnt“, kommentiert Rupert Fawcett, der in Italien für das Investment in diesem Segment bei der Immobilienberatung Knight Frank verantwortlich ist. „Zwar bieten die Verkäufer ihre Objekte oft noch nicht zu vernünftigen Preisen an, besonders wenn man an die Masse des Angebots denkt. Doch Käufer mit Zugang zu günstigen Finanzierungen und Ausländer, die von Währungsschwankungen profitieren können, sind nun zum Vertragsabschluss bereit.“

Toskana und Florenz stark gefragt

An den neun wichtigsten Standorten für Ferienimmobilien in Italien, an denen Knight Frank arbeitet, haben sich die Preise in 2015 den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr zwischen plus 2,1 in Venedig bis minus drei Prozent in Sardinien verändert.

„Zweistellige Verluste gehören der Vergangenheit an“, sagt Fawcett. „Dennoch gehen wir nicht davon aus, dass sich Ferienimmobilien nun rasch verteuern. Für das aktuelle Jahr rechnen wir mit einem höheren Transaktionsvolumen in der Toskana, in Florenz, in Umbrien, in Ligurien und auf Sardinien. In Rom, Mailand, Venedig und an den oberitalienischen Seen werden die Verkaufszahlen eher stabil bleiben.“

Günstige Preise durch Währungsschwankungen

Im Spitzensegment waren laut Knight Frank Briten, Italiener, US-Amerikaner und Deutsche die wichtigsten Käufer. Auch wenn die Toskana das größte Interesse auf sich ziehe, ständen auch Ligurien und die oberitalienischen Seen stärker im Fokus. Die durchschnittliche Zahl der Besichtigungen pro Käufer ist von 2,1 in 2014 auf 2,5 in 2015 gestiegen. Das liege auch am großen Objektangebot.

Während der letzten beiden Jahre konnten Briten und US-Amerikaner laut Knight Frank aufgrund der Währungsschwankungen günstiger in italienische Zweitwohnsitze investieren. So habe etwa ein Brite, der am 1. Januar 2016 einen Kaufvertrag für eine Immobilie zum Kaufpreis von einer Million Euro unterschrieb, zwölf Prozent oder 98.000 Pfund weniger für dieses Objekt aufbringen müssen als am 1. Januar 2014. In US-Dollar betrug die Ersparnis bei gleichen Parametern 21 Prozent oder 288.000 US-Dollar.

„In der Eurozone hält die monetäre Lockerung an“, so Fawcett. „Der US-Dollar wird 2016 vermutlich noch stärker, da die US-Notenbank die Zinsen erhöht hat. Wir erwarten, dass ausländische Käufer weiter von diesen Rahmenbedingungen profitieren werden.“ (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...