Prognose: Wohnimmobilien werden in Sydney 2016 zehn Prozent teurer

Die Preise für luxuriöse Wohnimmobilien sollen 2016 in Sydney im Jahresvergleich um zehn Prozent zulegen. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Immobilienberatung Knight Frank in ihrem „Prime Cities Forecast“, der eine Prognose für die Preisentwicklung von Wohnobjekten in großen Immobilienmärkten abgibt.

Sydney: 2016 werden die Immobilienpreise in der australischen Metropole voraussichtlich stark zulegen.

2015 sind die Preise laut Knight Frank in Sydney noch um 15 Prozent gewachsen. Grund für den geringeren Anstieg in 2016 seien das langsamere Wirtschaftswachstum in Australien, die geringere Performance der Aktienmärkte in den letzten Monaten und die Einführung von Gebühren für ausländische Investoren.

In London bleiben die Preise nahezu konstant

In London sollen die Preise für Top-Wohnimmobilien 2016 mit zwei Prozent geringfügig, jedoch stärker als im Vorjahr steigen (2015: ein Prozent). Grund hierfür sind laut Knight Frank höhere Transaktionskosten, politische Unsicherheiten wegen der anstehenden Bürgermeisterwahl und anhaltende Sorgen, inwieweit die Objekte noch erschwinglich sein werden.

In Paris wirken sich nach Angaben von Knight Frank die jüngsten Terroranschläge negativ auf die Stimmung am Markt für Wohnimmobilien aus. Einige Kaufinteressenten vertagen vorerst ihre Vorhaben. Experten von Knight Frank gehen davon aus, dass die Preise 2016 um drei Prozent nachgeben. 2015 sanken sie um fünf Prozent.

Sichere Anlagen in London

Monaco zieht laut Knight Frank aufgrund seines Status als kleiner und sicherer Investmenthafen nach wie vor wohlhabende Investoren an. Laut dem „Prime Cities Forecast“ sollen die Preise dort aufgrund der hohen Nachfrage um fünf Prozent zulegen.

Für die Schweiz erwartet Knight Frank für 2016 eine etwas höhere Nachfrage nach Wohnimmobilien als in 2015. Das hohe Angebote werde die Preise in den nächsten Monaten jedoch stabil halten.

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Hongkong wird aus Sicht von Knight Frank 2016 der Luxuswohnimmobilienmarkt mit der schlechtesten Performance sein. Das größere Angebot wird das Preisniveau voraussichtlich um fünf Prozent drücken.

Seite zwei: Weniger Nachfrage in New York

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