23. März 2017, 11:00
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Bausparen – zurück zu den Wurzeln

Aufs Bausparen setzte schon die Generation der Eltern und teilweise sogar der Großeltern. Manche Menschen halten das Konzept daher für angestaubt. Außerdem haftet dieser Sparform der Ruf an, mit anderen Anlageformen nicht mithalten zu können.

Starkes Kollektiv soll zinsgünstige Darlehen schaffen

Doch das ist ein Vorurteil, das einem Realitätscheck nicht standhält. Bausparen lohnt sich nämlich gerade zum jetzigen Zeitpunkt, für einige Bevölkerungsgruppen sogar in besonderem Maße. Zwar nutzt die Mehrzahl der Verbraucher derzeit völlig zu Recht preiswerte Bankdarlehen, um Wohneigentum zu erwerben.

Wer die wichtigste Investition seines Lebens aber erst in zehn Jahren oder später angehen will oder kann, profitiert vom aktuell günstigen Zinsumfeld überhaupt nicht. Eine Hypothek verschlingt in späteren Jahren schlimmstenfalls ein Vielfaches der aktuellen Aufwendungen, die durch die ultraexpansive Geldpolitik der Notenbanken künstlich nach unten gedrückt wurden.

BGH-Urteil stärkt die Bausparidee

Ein Bausparvertrag schafft hier Abhilfe. Schließlich gibt es kaum ein anderes Kapitalmarktprodukt, mit denen sich angehende Immobilieneigentümer so effektiv gegen steigende Zinsen versichern können. Über ihren Vertrag können sie sich noch Jahre nach Vertragsabschluss zu attraktiven Konditionen eine Immobilie finanzieren. Ob und wann genau Kunden diese Option ziehen, können sie selbst mit beeinflussen.

Je nach Darlehenshöhe und abhängig vom zwischenzeitlich erfolgten Anstieg der Kapitalmarktrenditen erreichen die ersparten Zinsen schnell hohe vierstellige Beträge. Wer seinen Vertrag konsequent bedient, bildet zudem diszipliniert Eigenkapital und stellt seinen festen Willen zur Schaffung von Eigentum unter Beweis.

Seite drei: Bausparer haben Anspruch auf staatliche Zulagen

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