19. Dezember 2017, 09:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EPX: Immobilienpreise wachsen deutlich langsamer

Der Europace Hauspreis-Index (EPX) hat im Monat November um 0,66 Prozent zugelegt. Im Jahresvergleich zeige sich, dass sich das Preiswachstum deutlich abgeschwächt habe, so Europace.

Wohnhaeuser-750-shutt 141403951 in EPX: Immobilienpreise wachsen deutlich langsamer

Das starke Preiswachstum von 2016 wurde in 2017 nicht erreicht.

Nach Angaben von Europace sind die Preise für Wohnimmobilien in den vergangenen Monaten um kaum mehr als 0,5 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Vormonat angestiegen.

Bei Wohnungen und Neubauhäusern sei dieser Trend auch im November 2017 stabil geblieben. Lediglich die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilien­häuser sind laut der aktuellen Auswertung des Europace Hauspreis-Index (EPX) stärker angestiegen: um 1,25 Prozent. Der EPX-Gesamtindex legte im Vergleich zu Oktober um 0,66 Prozent zu.

Preisdynamik lässt nach

„Auch wenn Bestandshäuser sich zum Vormonat leicht überdurchschnittlich verteuert haben, kann man beim Blick auf die Daten unseres Hauspreis-Index feststellen, dass die Preise deutlich langsamer steigen als noch vor einem Jahr“, erklärt Stefan Kennerknecht, Vorstand der Europace AG. „Insbesondere die Veränderungen zum Vorjahresmonat sind deutlich geringer geworden.“

Im November 2016 lagen die Veränderungen zum Vorjahresmonat laut Europace noch zwischen 8,30 und 11,12 Prozent. Ein Jahr später betragen sie nur noch 4,36 bis 7,76 Prozent.

Zum Vergrößern bitte auf die Auflistung klicken

News-epx-19122017 in EPX: Immobilienpreise wachsen deutlich langsamer

„Die starken Preisanstiege aus dem Jahr 2016 liegen hinter uns“, so Kennerknecht. „Doch wer auf demnächst nachhaltig fallende Immobilienpreise hofft, den muss ich enttäuschen: Dafür sehe ich weder Anzeichen noch Gründe. Die Nachfrage übersteigt weiterhin in der Mehrzahl der Regionen deutlich das Angebot.“

Das hätten kürzlich auch die amtlichen Gutachterausschüsse in ihrem Immobilienmarktbericht Deutschland bestätigt. Sie gehen ebenfalls von weiterhin steigenden Immobilienpreisen aus. Gründe sehen sie unter anderem in den unverändert niedrigen Zinsen und einer anhaltenden Wohnraumknappheit insbesondere in Ballungsräumen. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Immobilien

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Investmentfonds

Candriam erweitert Team für Schwellenländeraktien

Candriam holt Galina Besedina als Senior Emerging Markets Equity Analystin und Portfoliomanagerin. Besedina berichtet direkt an Jan Boudewijns, Head of Emerging Markets Equity. Sie verfügt über mehr als 13 Jahre Berufserfahrung und ergänzt das seit 1994 bestehende Kernteam in Paris. Candriam verwaltet im Bereich der Schwellenländeraktien derzeit ein Vermögen von mehr als 2,5 Milliarden Euro.

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...