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27. September 2017, 08:57
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Immobilienkauf: Mehrheit befürwortet Förderung für Familien

Wohnungsknappheit und steigende Immobilienpreise sind ein Dauerthema in Deutschland. Die Bausparkasse BHW hat mit einer Studie nachgefragt, welche Förderpolitik sich die Bundesbürger für den Immobilienerwerb wünschen.

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Für junge Familien gibt es beim Erwerb eigener vier Wände oft Einstiegshürden.

Spätestens wenn sich Kinder ankündigen, träumen viele Familien vom Eigenheim als Zuhause und Altersvorsorge. Dies gelte aktuell für über 45 Prozent der Haushalte mit mehr als zwei Personen, aber nur für acht Prozent der Single-Haushalte, so ein Ergebnis einer neuen Studie der BHW Bausparkasse.

Die Lust auf Wohneigentum könne durch die steigende Nachfrage und hohe Bau- sowie Immobilienpreise allerdings auch zum Frust werden.

Einstiegshürden überwinden

Diskutiert wird deshalb seit einiger Zeit, ob die finanziellen Möglichkeiten von Familien auf dem Wohnungsmarkt verbessert werden sollen. Eine gesonderte Unterstützung findet nach den Umfrageergebnissen große Zustimmung.

Demnach wollen 89 Prozent, dass die Politik Familien mit Kindern am stärksten unter die Arme greift. Sogar 91 Prozent der Ein-Personen-Haushalte befürworteten eine spezielle Familien-Förderung.

„Familien mit mittleren Einkommen kann eine speziell auf sie zugeschnittene Förderung helfen, die häufig hohe Einstiegshürde für Wohneigentum zu überwinden“, sagt Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstandes der BHW Bausparkasse. „Die Politik kann den angespannten Häuser- und Wohnungsmarkt durch diverse Anreize entlasten.“

Maßnahmenbündel gefragt

„Der Familienbonus sollte am besten Teil eines ganzen Maßnahmenbündels für den Erwerb von Wohneigentum sein“, fordert Koschate weiter. Zwar profitierten Erwerber nach wie vor von sehr günstigen Zinssätzen.

„Aber die hohen Steuern und Abgaben bremsen Erwerbswillige aus und sollten gesenkt werden.“ Baufamilien müssten heute je nach Bundesland mit einem Kostenaufschlag von deutlich mehr als zehn Prozent rechnen. Das sei ein enormer Zusatzposten. (bk)

Foto: Shutterstock

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