2. Juni 2017, 08:14
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Immobilienkredite bleiben günstig

Für Immobilienkäufer sind die Zinsen weiterhin günstig und bewegen sich seit Mai seitwärts. Interhyp listet die Bestsätze für Immobiliendarlehen je nach Laufzeit auf, dafür hat das Unternehmen die Angaben von über 400 Versicherungen und Kreditinstituten ausgewertet.

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Für Hauskäufer bleibt es mittelfristig günstig, eine Immobilie zu finanzieren, denn die Zinsen bleiben voraussichtlich niedrig.

Nach stärkeren Konditionsschwankungen im Frühjahr bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Mai stabil seitwärts. Das hat eine Auswertung des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp unter mehr als 400 Kreditinstituten und Versicherungen gezeigt.

Die Bestkonditionen für zehnjährige Darlehen hätten Anfang Juni bei knapp unter 1,3 Prozent gelegen.  Die Mehrheit der Immobilienkäufer könne aktuell zu Zinssätzen um 1,5 Prozent finanzieren.

“Aber auch bei Zinsfestschreibungen von 20 Jahren profitieren Immobilienkäufer vom anhaltend günstigen Marktumfeld: Trotz der höheren Renditen für langlaufende Rentenpapiere liegen die Bestkonditionen für 20-jährige Immobilienkredite noch unter zwei Prozent”, sagt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe.

EZB flutet Märkte weiterhin

Laut Interhyp bewegen sich die Bestsätze für fünfjährige Darlehen bei 0,8 Prozent und im Durchschnitt knapp unter der ein Prozent-Marke. Die Bestkonditionen für 15-jährige Darlehen würden bei 1,6 Prozent beginnen und die Bestsätze für 20-jährige Kredite bei 1,9 Prozent.

“Obwohl sich einige Konjunkturdaten in Europa in den vergangenen Monaten sukzessive verbessert haben, flutet die EZB die Märkte weiterhin mit billigem Geld. Aktuell halten sich die Notenbanker trotz der Annäherung an die Zielinflation alle Optionen offen, um weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen”, sagt Utecht. Interhyp rechnet langfristig mit leicht steigenden Zinsen. (kl)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die Zinsen bleiben wohl recht lange günstig, die EU kann sich keine hohen Zinsen mehr leisten

    Kommentar von Jan Lanc — 3. Juni 2017 @ 11:13

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