USA: Deutliches Plus bei Verkäufen bestehender Häuser

In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im November deutlich gestiegen und verbuchen damit den stärksten Zuwachs seit Ende 2015. Zudem verzeichnet das Stimmungsbarometer der Wohnungsbauunternehmen den höchsten Wert seit 18 Jahren.

Der Häusermarkt der USA befindet sich im Aufwind.

Im Vergleich zum Vormonat legten die Verkäufe bestehender Häuser im November um 5,6 Prozent zu, wie die Maklervereinigung „National Association of Realtors“ (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte.

Das ist der stärkste Anstieg seit Ende 2015. Erwartet wurde ein Zuwachs von lediglich 0,9 Prozent. Zugleich wurde der Zuwachs im Vormonat von ursprünglich 2,0 auf 2,4 Prozent korrigiert.

Würden im ganzen Jahr 2017 ebenso viele Häuser verkauft wie im November, so würde sich ein Jahresergebnis von 5,81 Millionen Häusern ergeben. Das ist der höchste Wert seit fast elf Jahren. Erwartet wurden 5,53 Millionen Häuser.

Stimmung der Branche auf höchstem Wert seit 18 Jahren

Auch die Stimmung am US-Häusermarkt hat sich im Dezember deutlich aufgehellt und ist auf den höchsten Stand seit 18 Jahren gestiegen. Der NAHB-Hausmarktindex erhöhte sich im Dezember im Vergleich zum Vormonat um fünf Punkte auf 74 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) mitteilt.

Das ist der höchste Stand seit Juli 1999, also weit vor der jüngsten Hypothekenkrise. Analysten hatten mit 70 Punkten gerechnet.

Der NABH-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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