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15. September 2017, 13:39
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Wohneigentum: Was die Deutschen vom Kauf abschreckt

Die eigene Immobilie stellt für die Mehrzahl der Bundesbürger einen Lebenstraum dar. Jedoch verhindern verschiedene Befürchtungen oft die Verwirklichung dieses Traums. Was diese Sorgen sind, und ob sie berechtigt sind, hat Interhyp in der Wohntraumstudie 2017 untersucht.

Wohneigentum: Was die Deutschen vom Kauf abschreckt

Viele Deutsche stellen sich Kauf oder Bau der eigenen Immobilie schwieriger vor als nötig.

Durch niedrige Zinsen sind die Bedingungen für den Schritt in die eigenen vier Wände nach wie vor gut. Trotzdem hält jeder Zweite die Verwirklichung seiner Wohnträume für unwahrscheinlich. Das geht aus der diesjährigen Wohntraumstudie der Interhyp AG hervor.

Von den Befragten die noch nicht in der eigenen Immobilie wohnen, erwarte nur etwa ein Fünftel (21 Prozent) dass der eigene Wohntraum sich erfüllen wird.

Dabei seien die 18- bis 29-Jährigen optimistischer (37 Prozent) als die 30- bis 39-Jährigen (31 Prozent), 40- bis 49-Jährigen (20 Prozent), 50- bis 59-Jährigen (18 Prozent) und über 60-Jährigen (acht Prozent).

Die Deutschen fürchten Zusatzkosten

Laut Interhyp sorgen sich 88 Prozent der Deutschen beim Kauf oder Bau von Immobilien um unkalkulierbare Zusatz- oder Baunebenkosten.

Damit nehme diese Sorge den ersten Rang unter den Befürchtungen ein, vor hoher finanzieller Belastung durch den Kredit (87 Prozent), Schwierigkeiten das richtige Haus oder Baugrundstück zu finden (81 Prozent), Überschreitungen von vereinbarten Festpreisen (80 Prozent) und nicht eingehaltenen Gewährleistungsansprüchen (76 Prozent).

Die Wahrnehmung dieser Hindernisse sei jedoch deutschlandweit unterschiedlich. So sorgten sich Hamburger (95 Prozent) und Stuttgarter (94 Prozent) besonders stark um ausufernde Zusatzkosten während in München die Furcht vor hohen Kreditkosten vorherrsche (92 Prozent).

Seite zwei: Befürchtungen oft unbegründet

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