20. Juli 2017, 09:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wüstenrot Immobilien mit Vermittlungsrekord

Die Wüstenrot Immobilien GmbH konnte ihre Vermittlungsleistung im ersten Halbjahr 2017 um mehr als 20 Prozent steigern. Dazu hätten Veränderungen in den Vertriebsorganisation maßgeblich beigetragen.

Haus-vertrag-750-shutt 111149084 in Wüstenrot Immobilien mit Vermittlungsrekord

Die WI hat 2016 damit begonnen, ihr Maklergeschäft in den Außendienst der Württembergischen Versicherungen als eigenen Vertriebsweg zu integrieren.

Trotz spürbarer Angebotsknappheit habe die bundesweit tätige Immobilienmaklergesellschaft der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) ihren Umsatz erhöhen können.

Im Kerngeschäft Immobilienvermittlung sei das Objektvolumen um 36 Millionen Euro auf 203 Millionen Euro gestiegen, so Wüstenrot Immobilien (WI). Das entspreche einer Steigerung von 21,5 Prozent und sei zugleich das höchste jemals erzielte Halbjahresergebnis. Zuwächse habe es auch bei der Vermittlung von Finanzdienstleistungsprodukten gegeben.

Bei den Finanzdienstleistungsprodukten – darunter fallen in erster Linie vermittelte Baufinanzierungen – erhöhte sich das Vermittlungsvolumen den Angaben zufolge um neun Millionen Euro auf rund 29 Millionen Euro.

Die Provisionserlöse der gesamten Vermittlungstätigkeit betrugen knapp 8,9 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 17 Prozent.

Neue Vertriebswege tragen zur Steigerung bei

Die positive Geschäftsentwicklung habe besonders vom 2016 eingeleiteten Ausbau der Vertriebswege profitiert. „Wer im hart umkämpften Markt wachsen will, muss neue Potenziale erschließen. Mit rein organischem Wachstum ist das nicht zu schaffen“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI.

Die WI hat 2016 damit begonnen, ihr Maklergeschäft in den Außendienst der Württembergischen Versicherungen als eigenen Vertriebsweg zu integrieren.

Die Maklerorganisation sei auf 160 Maklerinnen und Makler gewachsen, was einem Plus von rund 13 Prozent entspreche.

Mitte 2016 sei zudem auch der Bereich „Neubau/Bauträger und Investoren“ zu einem eigenen Vertriebsweg installiert worden. Dort seien alle vertrieblichen Aktivitäten rund um Neubauverkäufe für Bauträger und Investorengeschäfte gebündelt. Im ersten Halbjahr 2017 wurden nach Aussage der WI Immobilien im Wert von 39 Millionen Euro vermittelt.

Neue Berufszulassungsregeln erfüllen Ansprüche nicht

Von den neuen staatlichen Berufszulassungsregeln zeigt sich WI-Chef Dörner enttäuscht. Statt eine fachliche Eignung abzulegen, müssen sich Immobilienmakler nun alle drei Jahre für 20 Stunden fortbilden.

„Die Hoffnungen auf einen Qualitätssprung der Maklerbranche haben sich leider durch den Wegfall des Sachkundenachweises nicht erfüllt“, sagt Dörner. „Die neuen, deutlich abgespeckten Anforderungen erfüllen nicht die Ansprüche an ein professionelles Makler-Berufsbild.“

Für die WI sei das Grund und Ansporn zugleich weiter intensiv auf Fortbildung zu setzen. Aufbauend auf dem Lehrgang Immobilienvermittler (IHK) durchlaufe der Außendienst deshalb Fachmaklerlehrgänge, die sich am konkreten Kundenbedarf orientieren.

So würden zum Beispiel die Themen Immobilienvererbung, -verrentung und Neubau über das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs-und Immobilienwirtschaft (EBZ) gelehrt und geprüft.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Fünf Millionen Bescheide zur Mütterrente bislang erteilt

Stephan Fasshauer, Direktor der Deutschen Rentenversicherung, befasste sich in seinem Bericht auf der in Bochum tagenden Vertreterversammlung mit der Umsetzung der neuen Mütterrente.

mehr ...

Immobilien

Lange Zinsbindung und höhere Beleihung bei Immobilienfinanzierungen

Die durchschnittliche Darlehenssumme für Immobilienfinanzierungen stagniert im Mai – auf Rekordniveau: Wie im Vormonat beträgt sie eine knappe viertel Million Euro (248.000 Euro). Die Standardrate, die für eine Finanzierung von 150.000 Euro und 80 Prozent Beleihungsauslauf mit zwei Prozent Tilgung und 10 Jahren Zinsbindung errechnet wird, beträgt 448 Euro. Das sind 22 Euro mehr als im April. Damit liegt sie unter dem Mittelwert von 2018 und entspricht in etwa der durchschnittlichen Rate in 2017.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck listet den ersten eSports ETF an der Deutschen Börse

VanEck gab heute das Listing des VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF an der Deutschen Börse bekannt. Damit bietet der Asset Manager den ersten ETF in diesem innovativen Geschäftsfeld über Xetra an.

mehr ...

Berater

Kaum ein Unternehmen verzichtet auf die Automatisierung von Prozessen

Mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Unternehmen automatisieren wichtige Geschäftsprozesse. So lautet das zentrale Ergebnis einer globalen Studie zur Nutzung von Automatisierungstechnologien, die UiPath in Auftrag gegeben hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...