2. Dezember 2018, 09:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wenn der Weihnachtsmann an der Hausfassade…

Der erste Advent steht vor der Tür! “Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen.“ Doch manchen Zeitgenossen reicht besinnliche Weihnachtsdeko schon lange nicht mehr. Was ist erlaubt?

Wenn der Weihnachtsmann an der Hausfassade...

Oh Du schöne Weihnachtszeit: Wenn die eigenen vier Wände zu sehr funkeln und strahlen, ist Ärger mit dem Nachbar vorprogrammiert.

An Hausfassaden, auf Balkonen und in den Vorgärten blinkt, funkelt und strahlt es mancherorts so hell wie in Nachts in Las Vegas. Doch nicht jeder kann sich allerdings über den fassadenkletternden Weihnachtsmann oder den Schneemann in Hausgröße im Vorgarten freuen. Doch dem Lichterspiel sind Grenzen gesetzt sind.

Darf der Vermieter einen Weihnachtsbaum verbieten?


Die eigenen vier Wände kann grundsätzlich jeder einrichten, schmücken und dekorieren, wie es ihm behagt. Mieter dürfen selbstverständlich auch einen Weihnachtsbaum aufstellen;

Klauseln im Mietvertrag, die das untersagen, sind nach Auskunft der Arag Rechtsexperten unzulässig und somit unwirksam. Der Vermieter kann allerdings verlangen, dass der Mieter ausreichend gegen einen Zimmerbrand vorsorgt.

Echte Kerzen am Weihnachtsbaum?


Die Dekoration mit echten Kerzen kann nicht verboten werden. Die Arag verweist auf einen Fall, in dem eine Frau trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht verhindern konnte, dass ihr Tannenbaum Feuer fing.

Die Hausratversicherung verweigerte zunächst die Zahlung mit dem Argument, die Verwendung echter Kerzen sei grob fahrlässig. Doch die Richter konnten bei der Frau keine Schuld erkennen, da sie die Kerzen nicht längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen und der Baum an einem sicheren Ort gestanden habe.

So musste die Versicherung für den Schaden aufkommen (OLG Schleswig-Holstein, Az.: 3 U 22/97). Die Experten mahnen dennoch zu erhöhter Wachsamkeit bei echten Kerzen am Tannenbaum.

Seite 2: Wenn die Beleuchtung den Nachbarn stört

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Banken werden die Rezession besser meistern, als vom Markt erwartet

Ein Kommentar von Sebastian Angerer und Ivor Schucking, Research Analysts bei der Legg-Mason-Boutique Western Asset Management, zu den Perspektiven der Banken bei einem Konjunktureinbruch.

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...