21. Juni 2018, 06:45
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Wohnimmobilien: Wo Käufer am meisten für ihr Geld bekommen

Immobilienkäufer stellen sich häufig die Frage, wie viel Wohnung sie für ihr Geld bekommen können. Von Stadt zu Stadt variiert die Antwort auf diese Frage jedoch stark. Das zeigt auch eine aktuelle Marktanalyse des Immobilienportals Immowelt.

Wohnimmobilien: Wo Käufer am meisten für ihr Geld bekommen

München: In keiner anderen der untersuchten Städte ist Wohnraum aktuell so teuer wie in der bayerischen Landeshauptstadt.

Für diese Untersuchung habe Immowelt die Kaufpreise von Wohnungen in 14 deutschen Städten analysiert. Demzufolge schwanken die mittleren Preise für Ein-Zimmer-Wohnungen beispielsweise zwischen 29.000 Euro in Essen und 200.000 Euro in München.

Das bedeute, dass Käufer in Essen für den Preis einer Ein-Zimmer-Wohnung in München gerade einmal die Kaufnebenkosten decken können. Oder anders ausgedrückt: Für den Preis einer einzigen Singlewohnung in München bekommt man im Ruhrgebiet sechs bis sieben.

Dortmund und Essen eher günstig

Wer mit geringem Budget nach Wohneigentum suche, der könne vor allem in Dortmund und Essen fündig werden. Für 100.000 Euro gebe es in den beiden Ruhrgebiets-Städten ein großes Angebot an Drei-Zimmer-Wohnungen.

Generell genügen in neun der 14 untersuchten Städte 100.000 Euro, um zumindest eine kleine Wohnung zu kaufen. Dazu zählen auch wirtschaftlich starke Standorte: In Köln reiche das Geld beispielsweise für ein Zimmer. In Hannover sei selbst eine Zwei-Raum-Wohnung innerhalb dieses finanziellen Rahmens.

Ein Raum in München teurer als vier in Leipzig

Wer immerhin 200.000 Euro zur Verfügung habe, der könne in jeder untersuchten Stadt den Traum vom Immobilieneigentum verwirklichen. Während das Budget in München für eine Ein-Zimmer-Wohnung reiche, bekommen Käufer in Dresden vier Räume.

Dies sei kein Einzelfall, denn auch in Hannover, Leipzig, Bremen, Dortmund und Essen zahlen Käufer für vier Räume weniger als in München für einen Raum.

Neben dem Extremfall München bekomme man besonders in Frankfurt und Stuttgart wenig Raum für ein Geld. In beiden Städten reichen 200.000 Euro für eher mittelmäßig ausgestattete Zwei-Zimmer-Wohnungen.

Günstiger sind Eigentumswohnungen laut Immowelt in der Bundeshauptstadt Berlin. Hier gebe es für das gleiche Geld hochwertige Zwei-Zimmer-Wohnungen oder sogar Drei-Zimmer-Wohnungen (mit Abstrichen bei Lage oder Ausstattung). Insgesamt seien Immobilien in Berlin etwa halb so teuer wie in München.

Halbe Million reicht fast überall für vier Zimmer

Potentielle Käufer, die 500.000 Euro für ihre Wohnung ausgeben können, finden in fast allen untersuchten Städten geeignete Vier-Zimmer-Wohnungen – oftmals sogar Neubauten oder Bestandswohnungen mit Luxus-Ausstattung.

Einzige Ausnahme sei München: Hier reiche das Geld lediglich für drei Zimmer. Benötige man noch einen weiteren Raum, so werden insgesamt 610.000 Euro fällig. Das seien 240.000 Euro mehr als in der zweitteuersten Stadt Frankfurt. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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