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17. Mai 2018, 11:51
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Wohnimmobilienpreise in der Rheinschiene steigen weiter

Der neue “City Report Wohnen” der S Corpus Immobilienmakler GmbH mit Angeboten, Preisen und Markttrends für die Wohnungsmarktregion Köln/Bonn und Düsseldorf ist erschienen. Die Preise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Einfamilienhäuser sind an allen drei untersuchten Standorten weiter gestiegen.

Ddorf-1 in Wohnimmobilienpreise in der Rheinschiene steigen weiter

Hauspreise in Düsseldorf sind deutlich gestiegen.

In Düsseldorf stieg der Quadratmeterpreis im Median für neue Eigentumswohnungen auf 4.800 Euro. In Köln betrug der Vergleichswert 4.550 Euro pro Quadratmeter. In Bonn wurden 3.750 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Damit ist Düsseldorf bei neuen Eigentumswohnungen die teuerste unter den City-Report-Städten.

798.000 Euro, und damit 100.000 mehr als im Vorjahr, kostete ein neues Einfamilienhaus in Düsseldorf. Auch dieser Medianpreis erhebt Düsseldorf zur teuersten Stadt unter den City-Report-Städten. Der hohe Anstieg ist auch das Ergebnis eines geringer gewordenen Angebotsvolumens bei gleichbleibend hoher Nachfrage. In Köln wurden neue Häuser für 571.000 Euro angeboten. In Bonn lag der Preis für neu gebaute Eigenheime bei einem Medianwert von 593.000 Euro.

Köln
Der Medianpreis für Eigentumswohnungen stieg in Köln um acht Prozent auf 3.300 Euro pro Quadratmeter. Bestandswohnungen wurden um elf Prozent teurer und lagen bei 3.100 Euro pro Quadratmeter. Neubauwohnungen stiegen um drei Prozent auf 4.550 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt wurden mehr Eigentumswohnungen als im Vorjahr angeboten, die aber überwiegend aus dem Bestand kamen.
Einfamilienhäuser kosteten im vorigen Jahr in Köln 460.000 Euro im Median, eine Steigerung um fünf Prozent. Für Neubauten mussten 20 Prozent mehr gezahlt werden, der Medianpreis lag bei 571.000 Euro. Das lag am besonders starken Rückgang von Neubauten um ein Drittel. Die Preise in den teuersten Kölner Lagen sind noch einmal kräftig gestiegen, bezogen sich aber mangels Neubau überwiegend auf hochwertige Bestandsobjekte: Marienbug 1,76 Millionen Euro, Müngersdorf 1,56 Millionen Euro, Lindenthal 1,16 Millionen Euro.

Bonn
Eigentumswohnungen wurden 2017 in Bonn zu einem Medianpreis von 2.650 Euro pro Quadratmeter angeboten, das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Neubauten kosteten 3.750 Euro pro Quadratmeter, ein Zuwachs von neun Prozent. Die teuersten Neubauten lagen am rechtsrheinischen Innenstadtrand (4.600 Euro pro Quadratmeter), die günstigsten am linksrheinischen Stadtrand (3.500 Euro pro Quadratmeter).
Einfamilienhäuser in Bonn wiesen nach einer fünfprozentigen Preissteigerung einen Medianpreis von 445.000 Euro auf. Für neue Einfamilienhäuser wurden überdurchschnittliche zehn Prozent mehr aufgerufen (593.000 Euro), Bestandsobjekte blieben mit nur einem Prozent Zuwachs fast gleich (399.000 Euro). Die teuersten Lagen waren Venusberg, Schweinheim, Muffendorf und Plittersdorf, die günstigsten Tannenbusch, Dransdorf und Heiderhof.

Düsseldorf
Für Eigentumswohnungen in Düsseldorf wurde 2017 ein Medianpreis von 3.450 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Bestandsobjekte wurden zehn Prozent teurer und lagen bei 3.100 Euro pro Quadratmeter. Neubauten kosteten 4.800 Euro pro Quadratmeter, was einer Steigerung um fünf Prozent entspricht. Das Neubauangebot sank auf 20 Prozent aller Angebote ab. Teuerster Standort war Oberkassel (5.900 Euro pro Quadratmeter), günstigster Stadtteil Garath (1.900 Euro pro Quadratmeter).
Einfamilienhäuser in Düsseldorf wurden für einen Medianpreis von 619.000 Euro angeboten, das entspricht drei Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 798.000 Euro kostete ein neues Einfamilienhaus 15 Prozent mehr als 2016. Spitzenreiter mit einem Medianpreis von 2,25 Millionen Euro war Düsseltal mit dem Zooviertel, gefolgt von Golzheim (2,05 Millionen Euro) und Oberkassel (1,89 Millionen Euro).

Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut empirica wertet S Corpus Immobilienmakler seit vielen Jahren Immobilieninserate für Köln/Bonn und Düsseldorf aus Print- und Onlinequellen aus. Die aus den aktuellen Untersuchungen gewonnenen Daten bilden die 2017 am Markt geforderten Immobilienpreise ab. (fm)

Foto: Shutterstock

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