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17. Mai 2018, 09:40
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Weniger Baugenehmigungen – aber vor allem für Wohnheime

Der Wohnungsbau in Deutschland hält sich trotz leichtem Rückgangs auf hohem Niveau. Das bestätigen Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag. Einzig beim Neubau von Wohnheimen sei ein deutliches Minus zu verzeichnen.

Weniger Baugenehmigungen - aber vor allem für Wohnheime

Laut Statistischem Bundesamt ist der Neubau von Wohnheimen innerhalb eines Jahres um mehr als 40 Prozent zurückgegangen.

Zwar sank die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal 2018 zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf jetzt noch gut 77.800 Wohnungen.

Das Minus ist dem Statistischen Bundesamt zufolge aber vor allem auf einen deutlichen Rückgang beim Neubau von Wohnungen in Wohnheimen zurückzuführen (minus 42,9 Prozent), zu denen auch Unterkünfte für Flüchtlinge zählen.

Ohne Berücksichtigung der Wohnheime sei die Zahl der Baugenehmigungen binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent gestiegen, erklärten die Wiesbadener Statistiker.

Mehr Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser

Allerdings bremsen auch steigende Preise und Engpässe bei Handwerkern schon seit einiger Zeit den Bauboom. Während es bei den Genehmigungen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Quartal Rückgänge gab, wurden mehr Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser erteilt (plus 4,7 Prozent).

Im Jahr 2017 waren trotz der großen Nachfrage nach Immobilien erstmals seit 2008 insgesamt weniger Baugenehmigungen für Wohnungen und Büros erteilt worden als im Vorjahr. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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