Acht Baufinanzierungs-Tipps auf den Punkt gebracht

Die dauerhaft niedrigen Zinsen und die Wertstabilität von Wohneigentum ziehen immer mehr Deutsche in die eigenen vier Wände. Lesen Sie hier acht Expertentipps rund um die Baufinanzierung.

Gastbeitrag von Bernhard Mortensen, NIST GmbH

Bernhard Mortensen: „Wer in die eigenen vier Wände ziehen will, der sollte über finanzielle Puffer verfügen.“

Tipp 1: Kaufnebenkosten korrekt einschätzen

Angenommen, Sie möchten ein Haus für 250.000 Euro kaufen. 50.000 Euro haben Sie bereits angespart. Dann brauchen Sie noch 200.000 Euro von der Bank und schon gehört das Haus Ihnen, oder? Nicht ganz.

Auch der Staat, der Notar und die freundliche Maklerin, die Ihnen das Haus vermittelt hat, halten die Hände auf, sobald es Ihnen gehört.

Für diese Nebenkosten sollten Sie, abhängig vom Bundesland, zwischen zehn und 17 Prozent des Kaufpreises einrechnen, die auf den Kaufpreis draufgerechnet werden.

Tipp 2: Finanzieren Sie mit genügend Eigenkapital

Es ist richtig: Man kann ohne eigenes Geld finanzieren. Das ist aber in der Regel ein teures Geschäft, denn: Für die Bank sind sogenannte 100­-Prozent-­Finanzierungen (oder 120-­Prozent-Finanzierungen, wenn die Nebenkosten des Kaufs ebenfalls mit einem Kredit bezahlt werden) ein großes Risiko, wofür man im Gegenzug erhöhte Zinssätzen bezahlen muss.

Um möglichst günstig ins eigene Zuhause zu kommen, sollten Sie idealerweise 40 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche bezahlen, mindestens aber die Nebenkosten.

Seite zwei: Legen Sie einen hohen Tilgungssatz fest!

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