24. März 2019, 11:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungsmarkt der Zukunft: Plädoyer für stationären Vertrieb

Wiederaufbau – Regulierung – Provisionsdeckelung – Digitalisierung – erneute Regulierung: Wie könnte der Markt der Versicherungsvermittlung in Zukunft aussehen? Wie könnte oder wie sollte sich ein Versicherungsvermittler der Zukunft aufstellen?

Teil eins des Gastbeitrags von Clemens M. Christmann und Thomas Schaefer, Die Personalexperten

Versicherungsmarkt der Zukunft: Plädoyer für stationären Vertrieb

Klappern mit dem Sargdeckel: Versicherungsvermittler klären ihre Mitbürger über Gefahren und Risiken auf.

Lassen Sie uns mit einem Exkurs starten, der selten bei solchen Betrachtungen beachtet und genannt wird.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die nicht schriftlich fixierte Aufgabenteilung, dass Versicherungen mit Blick auf die Altersversorgung Kapital einsammelten und in Immobilien – Wohnraumschaffung – investierten und damit den Wiederaufbau teilweise finanzierte. Dadurch wurde der Begriff “Kapitalsammelbecken der Deutschen Wirtschaft” geschaffen.

Hieraus folgte, dass der Staat / die Regierung die Rahmenbedingungen stellt, sich aber ansonsten aus diesem Themenbereich heraus hielt und sich auf die gesetzlichen Sozialsysteme (GKV, GRV später mit Pflege, ALV, GUV) konzentrierte.

Versicherungen nach Kapitalisierungsprinzip

Die Systematik war, dass die gesetzlichen Sozialsysteme nach dem “Umlageprinzip” und die Versicherungen nach dem “Kapitalisierungsprinzip” funktionierten.

Die Anwendung dieses Grundsatzes erlebte die Versicherungswirtschaft bei der Einführung der sogenannten “Riester-Rente” und “Basis-Rente” in der jüngsten Vergangenheit erneut.

Dabei hatte sich der Staat das Recht vorbehalten, dass zu sogenannten “Überprüfungszeiten” alle “Riester- und Basis-Renten-Verträge” vom privatwirtschaftlichen System ins staatliche System “umgeschlüsselt” werden könne, wenn keine ausreichende Marktdurchdringung von der Versicherungswirtschaft erreicht wurde.

Seite zwei: Auswirkungen auf die Bedarfssituation

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

„Wir sind keine Treppenterrier“

Cash. sprach mit Klaus Hermann, Versicherungskaufmann und Entertainer, über Herrenwitze, Selbstironie, Anglizismen, Unwörter und seine Liebe zur Versicherungsbranche.

mehr ...

Immobilien

Temporäres Wohnen: Wann sich das Konzept für wen lohnt

Das Angebot am Markt für temporäres Wohnen wächst. Die Konzepte bieten Nutzern kleine, möblierte Apartments, die sich durch Komfort und Zugänglichkeit auchzeichnen. Savills zeigt am Beispiel Berlin, dass die Apartments günstiger als Ein-Raum-Wohnungen sind, insofern die Wohndauer nicht mehr als drei Jahre beträgt. 

mehr ...

Investmentfonds

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

mehr ...

Berater

Das Bankenmonopol auf Kontodaten endet – doch die Kunden sind ahnungslos

„PSD2? Nie gehört!“ Trotz anderthalb Jahren Vorlaufzeit und einer breiten Medienberichterstattung sind die neue EU-Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 und ihre Auswirkungen bei vielen deutschen Verbrauchern überhaupt nicht präsent.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vertriebsexperte Bernd Dellbrügge verstärkt Führungsteam der Real Exchange AG

Die Real Exchange AG (REAX), Spezialist für Anlagevermittlung und -beratung institutioneller Immobilienanlagen, hat Bernd Dellbrügge zum neuen Director Institutional Sales ernannt. Er berichtet direkt an den REAX-Vertriebsvorstand Heiko Böhnke.

mehr ...

Recht

Gehwegsanierung: Wer muss was bezahlen?

Schön, wenn die Gemeinde den Bürgersteig vor dem Haus neu teert oder pflastert. Gar nicht schön, wenn dann eine Rechnung im fünfstelligen Bereich ins Haus flattert. Müssen die Hausbesitzer bzw. die Anwohner die Kosten übernehmen? 

mehr ...