14. Mai 2019, 10:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen: Mehr Gewinn durch steigende Mieten

Höhere Mieten vor allem in Berlin haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen auch im Auftaktquartal Auftrieb gegeben. Zudem profitierte der Großvermieter von Zukäufen aus dem vergangenen Jahr.

Deutsche Wohnen: Mehr Gewinn durch steigende Mieten

Deutsche Wohnen ist mit rund 115.000 Wohnungen in Berlin der größte private Vermieter der Hauptstadt.

Für das laufende Jahr zeigte sich das im MDax notierte Unternehmen deshalb weiterhin zuversichtlich und will 2019 den operativen Gewinn (Funds from Operations 1, kurz FFO1) weiterhin auf 535 Millionen Euro steigern.

Die Aktie reagierte im frühen Handel kaum auf die neuesten Zahlen. Der Immobilienkonzern habe im ersten Quartal operativ stark abgeschnitten, schrieb Analyst Andre Remke von der Baader Bank. Analyst Neil Green von der US-Bank JPMorgan wies zudem auf bestätigte Jahresziel hin.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich um 16,5 Prozent auf 144 Millionen Euro, wie Deutsche Wohnen in Berlin mitteilte. Im Durchschnitt betrug die Miete pro Quadratmeter 6,68 Euro, in Berlin lag sie mit 6,75 Euro darüber.

Deutschlandweit fast 170.000 Objekte

Damit zahlten Mieter bereinigt um Zu- und Verkäufe im Schnitt 3,4 Prozent mehr für ihre Wohnungen als im Vorjahreszeitraum. In Berlin waren es sogar 3,7 Prozent.

Deutsche Wohnen ist mit rund 115.000 Wohnungen in Berlin der größte private Vermieter der Hauptstadt. Mehrere Tausend Einheiten hält sie unter anderem im Rhein-Main-Gebiet, Dresden und Leipzig sowie Hannover und Braunschweig.

Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 167.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.

Seite zwei: Deutsche Wohnen wird Ziel von Volksbegehren

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Psyche ist immer häufiger Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Psychische Störungen sind Ursache Nummer eins für Berufsunfähigkeit und der Anteil nimmt weiter zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 522.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle.

mehr ...

Immobilien

Senioren-Immobilien: Betreiber erobern den Markt zurück

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat sich am Markt für Senioren-Immobilien der Trend des letzten Jahres weiter verfestigt: Die Übernahmen von Betreibergesellschaften durch Private Equity-Gesellschaften sind deutlich zurückgegangen, die Zahl der Betreiber-Transaktionen ist stark gestiegen.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Über 21.000 Investment-Fachleute weltweit bestehen CFA Program

CFA Institute, der führende globale Berufsverband für die Investmentbranche, gibt bekannt, dass 56 Prozent der insgesamt 38.377 KandidatInnen weltweit im Juni 2019 die dritte und letzte Prüfung des CFA Program bestanden haben. Abhängig vom Nachweis der erforderlichen Berufserfahrung sind sie damit berechtigt, die begehrte Auszeichnung als CFA Charterholder zu führen. Die KandidatInnen werden heute über ihre Ergebnisse informiert. Derzeit sind über 167.000 Investment-Fachleute weltweit als CFA Charterholder qualifiziert.

mehr ...

Sachwertanlagen

Real I.S. verlängert Mietvertrag mit BARMER Krankenkasse für die „TriTowers“ in Hamburg

Die Real I.S. AG hat für den geschlossenen Immobilienfonds „Bayernfonds Immobilienverwaltung GmbH & Co. Objekt Hamburg I KG“ den Mietvertrag mit der BARMER Ersatzkrankenkasse in den „TriTowers Bauteil B“ in der Hammerbrookstraße 92 in Hamburg langfristig verlängert.

mehr ...

Recht

Bundesverfassungsgericht billigt Mietpreisbremse

Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie verstößt weder gegen die Eigentumsgarantie noch gegen die Vertragsfreiheit oder den allgemeinen Gleichheitssatz, wie das Bundesverfassungsgericht entschied. Die Klage einer Berliner Vermieterin und zwei Kontrollanträge des Landgerichts Berlin blieben damit ohne Erfolg. Das teilte das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mit.

mehr ...