23. Mai 2019, 13:42
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Digital, Mobil, Gemeinsam: So sieht das Wohnen der Zukunft aus

Mobilität, Digitalisierung und Kommunikation rücken in den Fokus von Wohnungssuchenden. Roderick Rauert, geschäftsführender Gesellschafter bei Bauwerk Development, geht auf diese im Detail ein. Was hinter Mobility, Togetherness und Local Love steckt.

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Globalisierung, Digitalisierung, Flexibilisierung: Das Leben der Menschen ändert sich rasant und tiefgreifend. Gerade in den Metropolen. Arbeits- und Privatleben verschmelzen. Die Zahl der Single-Haushalte steigt. Der Anspruch an ein vernetztes, mobiles und flexibles Miteinander ebenso. Gleichzeitig findet eine Rückbesinnung auf grundlegende soziale Werte statt.

„Während die Konsumgüterindustrie längst auf diese Trends reagiert, sie befeuert oder gar setzt, verharrt die Wohnimmobilienwirtschaft oft im bewährten Prinzip: Wohnzimmer, Küche, Bad – und vergibt sich damit die Chance, Mehrwerte für die Menschen zu schaffen, für die sie baut“, sagt Roderick Rauert, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwerk Development.

Megatrend 1: Mobility

Der Besitz eines Autos als Prestigeobjekt hat in den Großstädten an Bedeutung verloren. Das flexible Teilen von Fahrzeugen ist etabliert. Denn es spart nicht nur Kosten für Anschaffung und Unterhalt. Es schont auch die Umwelt. „Dass auch Entwickler von Wohn- und Gewerbebauprojekten Mobility-Angebote in ihre Konzepte integrieren, ist eine logische Konsequenz dieser Entwicklung“, erklärt Roderick Rauert. 

Megatrend 2: Togetherness

In Deutschland leben immer mehr Menschen allein. Laut aktueller GfK-Studie betrug der Anteil der Einpersonenhaushalte deutschlandweit im Jahr 2018 etwa 38,1 Prozent. München gehört mit 50,6 Prozent zu den Top 10 unter den Stadtkreisen mit den meisten Alleinlebenden.

Die Baubranche reagiert auf diese Entwicklung mit dem verstärkten Bau von Mikro-Apartments. „Vergessen wird dabei oft, dass sich die Menschen im Zeitalter der Digitalisierung zunehmend nach einem zwischenmenschlichen Miteinander sehnen. Und das gilt für Singles ebenso wie für Paare und Familien“, erklärt Roderick Rauert. 

Megatrend 3: Local Love

Die Zusammenarbeit von Bauwerk und Trendforschern hat gezeigt: Je globalisierter und digitaler die Welt wird, desto stärker besinnen sich die Menschen auf die lokale Herkunft von Produkten. „In einer schnelllebigen Zeit wird die Authentizität von Waren oder Dienstleistungen wichtiger. Dieser gesellschaftliche Trend spiegelt sich auch bei der Wohnungssuche wider“, erläutert Rauert.

„Menschen wollen an Orten leben, die einen Charakter haben. Das ist einer der Gründe, warum ein traditionsreicher Stadtteil wie München-Pasing aufblüht und immer mehr Unternehmen und Wohnungssuchende anzieht. Pasing versprüht den Charme einer Kleinstadt mit eigenem Viktualienmarkt und Marienplatz, bietet aber direkte Anbindungen zu wichtigen Verkehrsadern, ÖPNV und ICE sowie die schnelle Erreichbarkeit von Alpen und Seenlandschaften.“

 

Foto: Bauwerk Capital

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