14. Oktober 2019, 07:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Platz da! Keller geschickt nutzen

Keller sind Luxus, wenn sie nur als Abstellfläche für Ausrangiertes genutzt werden. Dazu sind die Baukosten zu hoch. Wie man Keller wohnlich macht und kreativ nutzt.

Shutterstock 475641646 in Platz da! Keller geschickt nutzen

Kellerräume einer sinnvollen Nutzung zuführen

Ein Keller erhöht die Baukosten eines Einfamilienhauses um circa 300 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zu einer Bodenplatte. Das hat das Institut für Bauforschung in Hannover berechnet. Um preiswerter zu bauen, verzichten viele auf einen Keller. Aber auch aus Umweltschutzgründen: Keller bestehen in der Regel aus Beton, bei dessen Herstellung enorm viel CO2 ausgestoßen wird. Für Stauraum werden dann andere Möglichkeiten im Haus und Garten, wie etwa kleine Holzschuppen, genutzt.

Feuchte Keller dringend sanieren

In Altbauten sind Keller oft feucht. Salzausblühungen und Schimmel sind Anzeichen dafür. Höchste Zeit, sie zu sanieren, denn feuchtes Mauerwerk kann die gesamte Bausubstanz schädigen und schadet auch der Gesundheit der Bewohner. Weil die feuchte Kühle von unten auch noch die Energiekosten steigen lässt, gibt es für Kellersanierungen mit Wärmedämmung KfW-Fördergelder.

Probenraum für die Band

Die meisten Keller können in einen guten Zustand versetzt werden, indem man sie trocknet, abdichtet und dämmt. Damit sollte man jedoch unbedingt Spezialisten beauftragen. Entsprechend saniert, lässt sich der gewonnene Platz kreativ nutzen, zum Beispiel als Fitnessraum, Sauna, Werkstatt, Dunkelkammer oder Büro. Wer beispielsweise von einem Musikraum für die eigene Band träumt, kann den Keller zusätzlich schallisolieren oder darin sogar einen Raum im Raum schaffen.

Neuen Wohnraum gewinnen

Soll im Keller vollwertiger Wohnraum entstehen, spielen Tageslicht und Wärmedämmung eine besondere Rolle. Die Sanierung ist dann deutlich aufwendiger und teurer, kann sich aber trotzdem langfristig rechnen: „Eine Souterrainwohnung ist auch attraktiv für die Vermietung, muss dann aber gesetzliche Vorschriften zur Deckenhöhe und Größe der Fenster erfüllen“, gibt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse zu bedenken. Klar ist: Keller können mehr als nur Weinflaschen kühlen!

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Insolvenz: Warum es für den Staat teurer werden könnte

Im September 2019 stellte der Reiseveranstalter Thomas Cook einen Insolvenzantrag. Etliche deutsche Tochterunternehmen folgten. Viele Reisende konnten und können deshalb ihre Reisen nicht antreten. Der Schaden dafür geht, nach vorsichtiger Schätzung, in die hunderte Millionen Euro. Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat heute die Bundeskanzlerin und das Bundesjustizministerium aufgefordert, die Ansprüche der geschädigten Urlauber anzuerkennen.

mehr ...

Immobilien

BGH urteilt zu Mieterhöhung auf Basis von Uralt-Mietspiegel

Es flattern eine Mieterhöhung ins Haus, die der Vermieter mit einem veralteten Mietspiegel begründet. Der BGH zeigt die Rote Karte.

mehr ...

Investmentfonds

Kapitalmärkte: Jetzt auf defensive Titel setzen?

Die Aussichten für die Aktienmärkte sind getrübt. Sébastien Galy, Senior-Makrostratege bei Nordea Asset Management, setzt in diesem Umfeld auf Value- und defensive Aktientitel.

mehr ...

Berater

Schiffsfonds-Zweitmarkt: Handel rauf, Kurse runter

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG beendet den Handelsmonat Oktober mit einem außergewöhnlich hohen Umsatz beim Handel mit Schiffsbeteiligungen. Gleichzeitig ging der Durchschnittskurs spürbar zurück. Die Begründung dafür ist etwas überraschend.

mehr ...

Sachwertanlagen

MPC baut Engagement in der Tankschifffahrt aus

Der Asset- und Investmentmanager MPC Capital AG ist über seine Tochtergesellschaft MPC Maritime Holding eine strategische Beteiligung in Höhe von 50 Prozent an der Albis Shipping & Transport GmbH & Co. KG, Hamburg, eingegangen.

mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Grundrente kritisch

Das ifo Institut sieht die Grundrente kritisch. „Letzten Endes hat sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt, dass Personen mit geringen eigenen Rentenansprüchen eine zusätzliche Sozialleistung erhalten“, sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung Dresden des ifo Instituts. Ragnitz bemängelt vor allem, dass sich die Höhe der Renten nicht mehr an zuvor gezahlten Beiträgen orientiert.

mehr ...