Wohnimmobilien immer noch erschwinglich

Die Bedingungen für private Wohnungserwerber sind trotz der Preissteigerungen in den vergangenen Jahren weiterhin gut. Im deutschlandweiten Schnitt sind insbesondere Eigentumswohnungen erschwinglich, hat der IVD Bundesverband ermittelt.

Im Schnitt müssen Erwerber 11,4 Prozent ihres Haushaltseinkommens für eine 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung mit mittlerem Wohnwert aufwenden, 26,3 Prozent für ein Einfamilienhaus (125 Quadratmeter). Zugrunde gelegt sind eine Familie mit einem durchschnittlichen Vollzeit- und einem durchschnittlichen Teilzeiteinkommen in der jeweiligen Stadt. Vor zehn Jahren mussten für eine Eigentumswohnung 11,9 Prozent und für ein Einfamilienhaus 32,2 Prozent ausgegeben werden.

Trotz der gestiegenen Immobilienpreise ist der Erschwinglichkeit bei den Eigentumswohnungen in zehn Jahren nahezu gleichgeblieben, bei Einfamilienhäusern ist die Erschwinglichkeit sogar gestiegen.

„Im Jahr 2015 war der Gipfel bei der Erschwinglichkeit erreicht. Seitdem wachsen die Kaufpreise schneller als das durchschnittliche Haushaltseinkommen. Die historische Niedrigzinsphase hat den Preiszuwachs allerdings weitgehend kompensiert. Wer Wohneigentum erwerben möchte, sollte die derzeit äußerst günstigen Finanzierungskosten nutzen“, sagt Schick.

Schere zwischen Kauf- und Mietpreisen öffnet sich weiter

Seit dem Jahr 2011 entwickeln sich Miet- und Kaufpreise in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Im zweiten und dritten Quartal 2019 betrug die Differenz zwischen Kauf- und Mietpreisen bei Bestandswohnungen 52,4 Basispunkte und 45,2 Basispunkte im Neubausegment.

Foto: Shutterstock

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