30. März 2020, 18:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kein Corona-Effekt: Immobilienpreise verharren auf Vorkrisen-Niveau

Die Corona-Pandemie hat bisher keinen signifikanten Effekt auf die Immobilienpreise in Deutschland. Die aktuellen Angebotspreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand verharren in etwa auf dem Niveau vor Beginn der Krise.

Immobilienmarkt Shutterstock 116978071-Kopie-2 in Kein Corona-Effekt: Immobilienpreise verharren auf Vorkrisen-Niveau

Der mittlere Quadratmeterpreis erhöhte sich nur minimal von 2.820 Euro im Februar auf aktuell 2.850 Euro (+1 Prozent). Auch in den hochpreisigen Metropolen Berlin, Hamburg und München bleiben die aktuellen Angebotspreise weitestgehend konstant. Das zeigt ein Vormonatsvergleich von Immowelt.de, in dem Median-Preise für Bestandswohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern verglichen wurden, die vor 2016 fertig gestellt wurden.

„Der deutsche Immobilienmarkt zeigt sich angesichts der Corona-Krise noch robust“, sagt Cai-Nicolas Ziegler, CEO der Immowelt AG. „Wie die Entwicklung weitergeht, wird aber davon abhängen, wie lange die Krise noch anhält und die Ausgangsbeschränkungen gelten. Umso wichtiger ist, dass die Politik jetzt die richtigen Zeichen für die Immobilienbranche setzt: Bauträger und Makler brauchen nun ebenso schnell Klarheit und planbare staatliche Hilfen wie Immobilienkäufer und -verkäufer.“

Aktuelle Angebotspreise wie vor der Krise

Auch in hochpreisigen Metropolen lässt sich noch kein Corona-Effekt feststellen: In der teuersten deutschen Stadt München wurden im Februar im Median 7.510 Euro pro Quadratmeter verlangt. Im Krisenmonat März sind es 7.530 Euro – eine minimale Veränderung von unter 1 Prozent. In Hamburg erhöhte sich der Preis im Vergleich zum Level vor der Krise leicht von 4.470 Euro auf 4.570 Euro (+2 Prozent). In Berlin, das in den letzten 10 Jahren eine Explosion der Immobilienpreise erlebte, ist zwischen Februar und März 2020 ein minimaler Rückgang von 1 Prozent zu verzeichnen: In der Hauptstadt ging der Quadratmeterpreis im Vergleich zum Vormonat leicht von 4.220 Euro auf 4.160 Euro zurück.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...