Nachfrage nach Service-Wohnen für Senioren steigt rasant

Das ZIA Frühjahrsgutachten 2020, das am 11. Februar im Rahmen der Quo Vadis offiziell vorgestellt wird, enthält erstmals auch eine Analyse des Segments „Betreutes Wohnen“. Diese Premiere zeigt laut Dr. Michael Held, Vorstandsvorsitzender der Terragon AG, Projektentwickler für betreutes Wohnen nicht zuletzt auch die steigende Bedeutung und Nachfrage nach Service-Wohnen für Senioren.

Die Nachfrage nach Service-Wohnen für Senioren wird weiter rasant zunehmen, denn die Mehrheit der Menschen will bis ins hohe Alter in der eigenen Wohnung leben. Und Millionen von Senioren können sich Service-Wohnen auch leisten. Dabei handelt es sich um ein barrierefreies Wohnen mit Grundservice und optionalen Zusatzleistungen. Die am Markt bestehende Produktknappheit ist einer der Gründe, die dazu geführt haben, dass das Service-Wohnen für Senioren stärker in den Investorenfokus gerückt ist. Mittlerweile sehen viele Marktteilnehmer Betreutes Wohnen sogar als eigene Assetklasse an.

Die Nachfrage und das Investitionspotenzial sind auf jeden Fall enorm. Allerdings existieren in 94 Prozent aller Kommunen keine ausreichenden Angebote für betreutes Wohnen bzw. Service-Wohnen für Senioren. Wir gehen von einem dringenden Bedarf an 550.000 zusätzlichen Wohneinheiten aus, woraus ein Investitionspotenzial von rund 64 Milliarden Euro resultiert. Das ZIA Frühjahrsgutachten 2020, das am 11. Februar im Rahmen der Immobilienbranchenveranstaltung Quo Vadis offiziell vorgestellt wird, trägt dieser wachsenden Bedeutung Rechnung und enthält erstmals eine Analyse des Segments ‚Betreutes Wohnen‘.

Service-Wohnen ist eine attraktive Alternative zur stationären Pflege auf einem Markt, der von Unterversorgung in den Metropolregionen und Fachkräftemangel gekennzeichnet ist.

Foto: Shutterstock

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