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21. Januar 2005, 00:00
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Fondsvermögen steigt, Absatz schrumpft

Die vom BVI Bundesverband Investment und Asset Management, Frankfurt, vorgelegte Jahresbilanz 2004 zeigt einen Rekord beim verwalteten Fondsvermögen der im Branchenverband gelisteten Gesellschaften und das schlechteste Absatzergebnis seit 1997. Danach stieg das Gesamt-Fondsvolumen auf insgesamt 1,003 Billionen Euro. Das in Publikumsfonds investierte Vermögen stieg von 436,2 Milliarden Euro in 2003 auf 459,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Weniger erfreulich ist hingegen das Neugeschäft verlaufen. Mit einem Nettoabsatz von 6,5 Milliarden Euro hat die Branche beinahe genauso schlecht abgeschnitten wie zuletzt in 1996, als 4,4 Milliarden neue Mittel in Investmentfonds flossen. Damit sind die Fondsgesellschaften von ihrem Rekordjahr 2000 in dem Anleger für 58,8 Milliarden Euro Fonds kauften, weit entfernt.

Dennoch blickt die Branche nach den Worten von Axel-Günter Benkner, Sprecher des BVI-Vorstandes optimistisch in das Jahr 2005. ?Investmentfonds weisen enormes Nachholpotenzial auf, beim Thema Altersvorsorge läuft alles auf uns zu, und die Kapitallebensversicherung ist nun nicht länger steuerlich im Vorteil?, begründet Benkner die gute Stimmung. Speziell die zu erwartende Auflegung von Real Estate Investment Trusts (Reits), die verstärkte Positionierung von Fondssparplänen als Vorsorgeinstrument sowie die Weiterentwicklung des flexiblen Altersvorsorgekontos sollen der Branche zu neuen Absatzerfolgen verhelfen.

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