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30. August 2006, 00:00
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Pioneer: Nie mehr Fonds nach US-Recht

Die internationale Fondsgesellschaft Pioneer Investments stellt den Vertrieb von Fonds ein, die nach US-amerikanischem Recht aufgelegt wurden. Ab 1. November 2006 werden laut Pioneer keine neuen Konten mehr für Fonds nach US-amerikanischem Recht eröffnet. Der öffentliche Vertrieb der Fonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird zum 30. September 2007 eingestellt.

Anleger können ihre Fondsanteile kostenlos in einen Teilfonds der Luxemburger Fondsfamilie Pioneer Funds umschichten. Die Luxemburger Parallelfonds verfolgen nach Angaben der Investmentgesellschaft eine vergleichbare Anlagestrategie wie ihre US-Vorbilder. Zudem haben sie mit Dr. John Carey, Aaron Clark und Rod Wright die gleichen Portfoliomanager.

Kunden mit einem bestehenden Konto können allerdings auch weiterhin in die US-amerikanischen Fonds investieren und alle Transaktionen durchführen: Anteilskauf und -verkauf sowie Tausch von Anteilen. Anlage- und Entnahmepläne werden auf den bestehenden Konten fortgeführt.

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