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12. April 2007, 00:00
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Aktienmärkte: Anlegervertrauen rückläufig

Die weltweiten Kurseinbrüche Ende Februar haben das Vertrauen der deutschen Anleger in den Aktienmarkt erschüttert.
Das geht aus der aktuellen Investor-Confidence-Studie von JP Morgan Asset Management hervor, die die Gesellschaft für Konsumforschung seit dem Jahr 2002 monatlich durchführt. Wie die März-Umfrage ergab, erwarten nur noch 63,4 Prozent der Befragten, dass der deutsche Aktienindex Dax in den nächsten sechs Monaten steigen wird. Das ist ein Rückgang um 4,1 Prozentpunkte gegenüber dem Februarwert.

?Zwar kam die Bereinigung aus Marktsicht nicht allzu überraschend und wurde zum Teil sogar begrüßt, um die überkauften Märkte etwas abzukühlen?, sagt Guido Servais von JP Morgan. ?Aber für die Anleger ist so eine Talfahrt der weltweiten Börsen natürlich erst einmal erschreckend.? Dementsprechend ist auch der Anteil der Pessimisten gestiegen: 10,8 Prozent der Befragten erwarten im kommenden halben Jahr sinkende Dax-Kurse. Das sind 3,6 Prozentpunkte mehr als im Februar.

Obwohl sich das Vertrauen in die Aktienmärkte verschlechtert hat, sind die Anleger investitionsfreudiger geworden. 48,6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Geld in Fonds, Aktien, Optionsscheine und Anleihen investieren wollen. Das entspricht einem Anstieg um 1,3 Prozentpunkte. Fonds konnten dabei leicht um 0,2 Prozentpunkte zulegen. Mit 30,6 Prozent Zustimmung bleiben sie der Studie zufolge die beliebteste Anlageform der Deutschen.

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