Schroders: Kurzfristige Anleihen vorne

Angesichts des nachlassenden Wirtschaftswachstums in Europa geht die internationale Investmentgesellschaft Schroders davon aus, dass sich künftig kurzfristige Anleihen erstmals besser entwickeln werden als Geldmarktfonds.
Nach der Einschätzung von Adam Cordery, Fondsmanager des Schroder ISF European Corporate Bond und Leiter des europäischen Rententeams von Schroders, lässt sich eine Verlangsamung der Konjunktur im Euroraum, dessen Währung gerade ein Rekordhoch gegenüber dem US-Dollar erreicht hat, nur durch eine Zinssatzsenkung der Europäischen Zentralbank eindämmen oder vermeiden. Codery rechnet damit, dass es bereits im ersten Quartal 2008 dazu kommen wird und Anleger eines Fonds mit kurzfristigen Renten profitieren werden, da das Zinssatzrisiko rund zwei Jahre dauere. ?Das bedeutet, dass sich ein um ein Prozent sinkender Ertrag bei zweijährigen Renten in einem Kapitalzuwachs von zwei Prozent niederschlägt. Ein Rückgang von einem Prozent bei einer zweijährigen Staatsanleihe ist nicht unwahrscheinlich und würde die Erträge wieder auf einen Stand bringen, der zuletzt im Jahr 2005 zu sehen war?, so der Fondsmanager. (af)

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