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17. Januar 2008, 00:00
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China reformiert Investmentfondsgesetz

China überarbeitet sein Investmentfondsgesetz, um der Fondsindustrie den Zugang zum chinesischen Finanzmarkt zu erleichtern.
Chinas aktuelles Investmentfondsgesetz ist überholt und stellt so eine Behinderung für die Deregulierung des Fondsmarktes dar, so äußerte sich Wang Lianzhou, Mitglied einer Expertengruppe des Komitees für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten zur Gesetzgebung für Investmentfonds beim Nationalen Volkskongress, gegenüber der Zeitung Shanghai Securities News.

Laut Wang soll das künftig geltende Recht die Interessen von Anlegern mehr in den Vordergrund stellen und die Voraussetzungen für eine stärkere Marktorientierung der Fondsindustrie schaffen. Die Erwartungen an die geplante Reform gehen von einem Abbau von Beschränkungen der Einflussbereiche von Fondsmanagern aus ? konkret stellt Wang der Fondsindustrie die Möglichkeiten in Aussicht, künftig auch in Terminkontrakte auf Aktienindizes, sowie Gold- und Devisenfutures zu investieren. Bislang ist der Markt auf börsengehandelte Aktien und Schuldverschreibungen beschränkt. Der chinesischen Tageszeitung China Daily zufolge, ist das Volumen der Fondsindustrie in China dennoch seit Inkrafttreten des ersten Investmentfondsgesetzes im Juni 2004 von umgerechnet 18,5 Milliarden Euro auf über 301 Milliarden Euro angestiegen. Mit der Reform sollen die Arten des Aktienkapitals und die Beteiligungsstrukturen für Fondsgesellschaften nun im Sinne einer weiteren Deregulierung angepasst werden, so Experte Wang. (hb)

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