28. Juli 2008, 00:00
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DJE nimmt Asien ins Visier

Der Vermögensverwalter DJE Kapital AG mit Sitz in Pullach bei München legt mit dem DJE ? Asien High Dividend (LU0374456654) einen Fonds auf, der in der Region Asien ohne Japan investiert.

?Die asiatischen Börsen haben im Zuge der Finanzkrise zum Teil überproportional an Wert verloren?, erklärt Dr. Jens Ehrhardt, Vorstand der DJE Kapital AG, der bei der Auswahl der Aktien einen Value-Ansatz verfolgt. Momentan gäbe es zahlreiche unterbewertete, aber substanzstarke Unternehmen, oft mitausgezeichneter Eigenkapitalausstattung.

?Dividendenrenditen von acht bis zehn Prozent pro Jahr sind keine Seltenheit?, sagt Ehrhardt. ?Insbesondere bei mittelgroßen Unternehmen sehen wir eine vergleichbare Unterbewertung wie bei deutschen MDAX-Aktien vor zehn Jahren.? Ins Portfolio kommen Titel, die überdurchschnittliche Dividenden zahlen.

?Weder bei den Banken noch in der Industrie lassen sich ungünstige Tendenzen erkennen?, so Ehrhardt. ?Die Binnenwirtschaft expandiert in den meisten asiatischen Ländern weiterhin überdurchschnittlich. Die Exporte in die USA gehen zwar tendenziell zurück, insgesamt konnte China aber einen hohen Handelsbilanzüberschuss bei einem gleichzeitig Zustrom an Währungsreserven ausweisen.?

Diese liegen derzeit bei knapp 1,8 Billionen US-Dollar. Daran gemessen machen die Währungsreserven der USA nur einen winzigen Bruchteil aus, so Ehrhardt: ?Das geringe Haushaltsdefizit vieler asiatischer Länder erlaubt es ihnen, im Falle eines geringeren Wirtschaftswachstums fiskalpolitisch einzugreifen? Hinzu komme die demografische Situation einer sehr jungen Bevölkerung, die das überdurchschnittliche Wachstum der Anlageregion Asien langfristig stütze.

Benchmark des Fonds ist der Aktienindex MSCI (All Country) Far East ex. Japan. Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal fünf Prozent. Die Zulassung des Asien-Fonds zum öffentlichen Vertrieb steht in Deutschland und Österreich derzeit noch aus. Die Management gebühr liegt bei 1,3 Prozent per annum. Hinzu kommt eine jährliche Performance Fee von zehn Prozent auf den Mehrwert jenseits der Benchmark. (mr)

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