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9. Dezember 2008, 00:00
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F&C setzt auf Lateinamerika

Der F&C Latin American Equity (LU0362284233) ist die neueste Offerte des britischen Vermögensverwalters F&C Management Limited.

Das Anlageuniversum des neuen Aktienfonds besteht aus an den Börsen Lateinamerikas notierten Gesellschaften. Fondsmanager Urban Larson zeigt sich trotz Finanzkrise optimistisch: ?Denn diese Volkswirtschaften sind strukturell robuster als die Industrieländer und werden auch künftig davon profitieren, dass das Wachstum sich auf die Binnenwirtschaft stützt. Hinzu kommt, dass die aktuellen Bewertungen von Schwellenländeraktien im historischen Vergleich sehr attraktiv ausfallen.?

In den letzten Jahren habe in den Emerging Markets eine grundlegende Verschiebung stattgefunden, so Larson: ?Hingen diese Volkswirtschaften zuvor noch in hohem Maße von Exporten in die Industriestaaten ab, gibt heute in erster Linie die Binnennachfrage den Ausschlag. Vor diesem Hintergrund bleibt Lateinamerika, trotz der jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten Brasiliens und Mexikos, für Investoren eine sehr attraktive Anlageregion.? Vor allem spreche für die Region, dass die größten lateinamerikanischen Volkswirtschaften – im Vergleich zu den meisten Industrieländern – in der privilegierten Lage seien, solide Staatshaushalte mit geringeren fiskalischen Defiziten und einem niedrigem Verschuldungsgrad aufzuweisen.

Der Ausgabeaufschlag liegt bei maximal fünf Prozent. Für das Management müssen Anteilseigner jährlich 0,75 Prozent entrichten.

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