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6. Juni 2008, 00:00
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Investmentfonds: Nichts Genaues weiß man nicht…

Investmentfonds sehen zwar sehen über zwei Drittel der Deutschen als geeignetes Mittel für die Altersvorsorge an, allerdings weiß der Großteil nicht viel über diese Anlagekategorie. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest, München, im Auftrag der Axa Investment Managers, Frankfurt.

So glauben über die Hälfte der befragten Bundesbürger, Rentenfonds seien ein Instrument zur Sicherung der gesetzlichen Altersvorsorge und offene Immobilienfonds verfolgten den Zweck, Objekte zu sanieren um ihren Wert zu steigern. Eine Fondsgesellschaft kann lediglich ein Viertel der Teilnehmer benennen. Weiter wissen 60 Prozent nicht, ob und wann Kursgewinne versteuert werden müssen. 46 Prozent sind der Ansicht, Investments in Fonds seien nicht weniger riskant als in Einzeltitel.

Allerdings haben sich die Wissenslücken im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen der Studie verringert: Immerhin 79 Prozent der Befragten wissen mittlerweile, was ein Aktienfonds ist, in 2007 waren es noch 74 Prozent gewesen. Von 78 auf 84 Prozent stieg der Anteil derer, die wissen, dass man Fondsanteile nicht ausschließlich über die Hausbank kaufen kann. Die Einschätzung, dass Fondsanlagen nur als langfristige Investments sinnvoll sind, vertreten mit 82 Prozent der Teilnehmer genauso viele wie noch im Vorjahr.

Beratung finden 80 Prozent der befragten Fondsbesitzer sehr wichtig. Kein Wunder angesichts des Umstands, dass ein von 37 auf 44 Prozent gewachsener Anteil der Befragten Anlagen in Fonds für sehr kompliziert hält.

TNS führte im Rahmen der repräsentativen Studie insgesamt 1.000 Interviews unter Bundesbürgern ab einem Alter von 18 Jahren durch. (hb)

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