Julius Bär setzt weiter auf Absolute-Return

Die Schweizer Privatbank Julius Bär ergänzt ihre Deutschland-Fondspalette um den Absolute Return Bond Fund Defender (LU0363795617), ein Safety-First-Investment, das auch im turbulenten Marktumfeld stetige Erträge liefern soll ? dafür aber auch eine entsprechend bescheidene Zielrendite anpeilt.

Nachdem Absolute-Return-Produkte ihrem Anspruch ? Rendite bei jeder Marktlage zu erwirtschaften ? seit Ausbruch der Finanzkrise überwiegend nicht gerecht wurden und ihr Image entsprechend gelitten hat, setzen die Schweizer nun auf ein reduziertes Risikoprofil.

Übersichtlich fällt deshalb die Renditeprognose aus: Mit angestrebten 0,75 bis 1,25 Prozent über dem Drei-Monats-Euribor liegt sie etwas tiefer als beim Julius Bär-Flaggschiff ?Absolute Return Bond Fund?, der eine Outperformance des Drei-Monats-Geldmarktzinses in Höhe von zwei bis drei Prozent anvisiert. Vom aktuellen Zinsniveau ausgehend, dürfen Anleger mit einer jährlichen Rendite zwischen 4,75 und 5,25 Prozent kalkulieren.

Den Schwerpunkt des Portfolios bilden wie bei der Anlagekategorie auch sonst üblich liquide Anleihen wie Staatstitel höchster Bonität sowie kurzfristige Geldmarktanlagen. Zusätzlich investiert der Fonds in Unternehmens-, Schwellenländer- oder Wandelanleihen. Minimiert werden sollen unter anderem Währungsrisiken, so der Vermögensverwalter.

Gemanagt wird der Fonds von der Augustus Asset Managers Limited, einer auf Anleihen spezialisierten Julius-Bär-Tochter mit Sitz in London. Anleger zahlen maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag und 0,9 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr. (hb)

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