Anzeige
15. Dezember 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schroders-Aktien-Team sieht weiterhin Chancen in den USA

Das USA-Aktien-Team der britischen Fondsgesellschaft Schroders hat seinen Ausblick für das kommende Jahr veröffentlicht und sieht dort weiter Anlagemöglichkeiten, obwohl es davon ausgeht, dass die Rezession andauert und die Lage an den Kreditmärkten angespannt bleibt.

Staatliche Eingriffe greifen im Interbankenmakt…

?Immer noch scheuen Banken davor zurück, Kredite untereinander, an Unternehmen und an Verbraucher zu gewähren?, erklärt Jonathan Armitage, Leiter Aktien USA bei Schroders. Da die Kreditvergabe immer noch einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren in der Wirtschaft sei, habe es vermehrt Eingriffe von staatlicher Seite gegeben, die auf eine Stimulierung der Kreditmärkte abzielten.

… nicht aber bei den Hypothekensätzen

Den Schroders-Analysten zufolge weisen Frühindikatoren darauf hin, dass diese Taktik zwar im Interbankenmarkt greift (Libor-Raten), nicht aber bei den Hypothekensätzen, die von den Verbrauchern gezahlt werden. Der Rückgang der Hypothekenraten sei aber letztlich der notwendige Faktor für eine Erholung des US-Immobilienmarktes.

Untersuchungen von Bankenkrisen haben ergeben, dass diese in der Regel zu Rezessionen führen, die doppelt so lang und tiefgreifend waren wie eine ?normale? Rezession, so die Researcher. Im Durchschnitt, also bei einer ?normalen? Rezession erreiche der Aktienmarkt nach rund zwölf bis 14 Monaten Krise den Boden.

Das Schroders-Team ist allerdings davon überzeugt, dass die US-Wirtschaft im Zyklus weiter fortgeschritten ist als alle anderen Industriestaaten. Die Probleme hätten dort früher eingesetzt und es sei in Form von Zinssenkungen und Steuernachlässen viel mehr Unterstützung durch die Behörden geleistet worden.

Verbrauchsgüter und Energiewerte im Visier…

Schroders richtet dasAugenmerk weiter auf Unternehmen, die sich unabhängig von der Lage am Aktienmarkt durch eine diversifizierte Umsatzgrundlage und solide Bilanzen behaupten und ist überzeugt, dass der Markt Akteure mit diesen Eigenschaften in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld belohnen wird. Es gebe weiter eine große Zahl an großen, marktführenden Unternehmen in den USA, die zukünftig in der Lage sein sollten, sich die Schwäche ihrer kleineren Mitbewerber im In- und Ausland zunutze zu machen, so der Ausblick.

… bei Finanztiteln ist weiterhin Vorsicht geboten

Als besonders interessante Bereiche bezeichnen die Experten die Sektoren Verbrauchsgüter und Energie. Vorsicht sei weiterhin gegenüber Finanztiteln angebracht. Besonders bei Regionalbanken seien die Bewertungen zu hoch. (hb)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6 Prozent der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4 Prozent, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...