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19. März 2009, 00:00
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Fondsanleger fordern Transparenz und Risikomanagement

Die Finanzkrise hat zu veränderten Erwartungen bei Fondskäufern geführt: Für 92 Prozent von ihnen waren im vergangenen Jahr Risikomanagement und ausreichende Informationspolitik die wichtigsten Kriterien bei der Anlageentscheidung. Das zeigt die Studie “Multiplikatoren verstehen”, die seit 2004 jährlich die Einstellungen der Vertriebspartner von Investmenthäusern misst.

Die Ergebnisse markieren eine deutliche Trendverschiebung: So war das wichtigste Auswahlkriterium 2007 mit 84 Prozent noch die Performance ? im Krisenjahr 2008 nur noch für 80 Prozent der Befragten relevant. Die Kriterien Kontinuität in der Produktpalette (77 Prozent), guter Service für die Vertriebspartner (76 Prozent) und positives Image (74 Prozent) der Investmentgesellschaften blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert wichtig.

Mit einem Rückgang um zwölf Prozent ist die Bedeutung innovativer Produkte in der Wertschätzung der Vertriebspartner deutlich gesunken ? nur noch 59 Prozent halten sie für wichtig. Auch eine breite Produktpalette ist nur noch für 35 Prozent und damit für elf Prozent weniger entscheidend. Eine hohe Markenbekanntheit fordert mit 51 Prozent immer noch jeder zweite Befragte.

Die Studie wird im Auftrag der Fondsgesellschaften Blackrock, Fidelity, Franklin Templeton Investments, Invesco, J.P. Morgan Asset Management, Robeco und Threadneedle vom Marktforscher Creative Analytic 3000 durchgeführt und basiert auf einer Befragung von 455 Vertriebspartnern aller Kanäle. (hb)

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