Anzeige
Anzeige
23. Oktober 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ifo-Geschäftsklimaindex klettert langsam weiter

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Oktober weiter verbessert: Der Geschäftsklimaindex des Münchner Ifo-Instituts kletterte um 0,6 auf 91,9 Punkte und konnte damit bereits zum siebten Mal in Folge zulegen.

Damit ist die Stimmung unter den 7.000 befragten Unternehmenschefs so gut wie seit über einem Jahr nicht mehr. Die Unternehmer schätzten sowohl die Lage als auch die Aussichten für die nächsten sechs Monate besser ein als zuletzt.

“Die Erholung setzt sich zögerlich fort”, kommentierte Hans-Werner Sinn, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), die jüngste Entwicklung in gewohnt behutsamer Manier.

Besonders die exportlastige Industrie bekomme nach dem beispiellosen Absturz im ersten Halbjahr wieder etwas Boden unter die Füße. “Trotz der Aufwertung des Euro sehen die Unternehmen etwas bessere Exportchancen”, sagte Sinn.

Unter den Experten bleibt die Skepsis in Sachen Aufschwung dennoch groß. So geht beispielsweise die Research-Abteilung des Sparkassen-Fondsanbieters Dekabank bestenfalls von einer “mühsamen Erholung” aus. “Wenn sich dieses Konjunkturszenario für 2010 bewahrheiten sollte, dann ist in der näheren Zukunft mit kaum mehr als einer Seitwärtsbewegung der Geschäftserwartungen zu rechnen – auch Rückschläge sind möglich”, so die Analysten.

Deka-Volkswirt Andreas Scheuerle warnte davor, dass der aktuelle Aufwärtstrend mit “Schlaglöchern” gespickt sei.

Nach Einschätzung von Ifo-Experte Klaus Abberger hat der gestiegene Optimismus in den Chefetagen indes nichts mit dem Ausgang der Bundestagswahl zu tun. Ausschlaggebend sei vielmehr die weltwirtschaftliche Erholung. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Neue Arzneimittel teuer mit wenig Innovationskraft

Die Preise für neue Arzneimittel steigen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) sprunghaft, während ihre Innovationskraft den Erwartungen nicht gerecht wird. Das geht aus dem “Innovationsreport 2017” der TK hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

mehr ...

Immobilien

Fehlendes Bauland treibt Grundstückspreise in Deutschland

Fehlende Grundstücke und fehlendes Baurecht sind nach einer neuen Studie des Bundes die entscheidende Hürde für bezahlbare neue Wohnungen in Deutschlands Großstädten. Vor allem in den Metropolen trage auch Grundstücksspekulation dazu bei, die Preise in die Höhe zu treiben.

mehr ...

Investmentfonds

Bundestagswahl alles andere als ein Non-Event für die Märkte

Nach Meinung des Vermögensverwalters Blackrock setzt die Bundestagswahl den entscheidenden Rahmen, innerhalb dessen zumindest in den nächsten vier Jahren das Wohl und Wehe auch für die Kapitalanlage entschieden wird.

mehr ...

Berater

Nachfolgeplanung: Den richtigen Partner finden

Nachfolgeplanung ist für Makler von existenzieller Bedeutung. Zum einen müssen sie die Betreuung ihrer Kunden und das eigene finanzielle Auskommen im Ruhestand absichern und zum anderen für den Notfall vorsorgen. Hierauf sollten sie sich möglichst frühzeitig vorbereiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Investitionen in Pflegeheime für US-Senioren

Der Asset Manager Deutsche Finance Group aus München investiert in einen institutionellen Zielfonds mit der Fokussierung auf Pflegeeinrichtungen in den USA.

mehr ...

Recht

Erbschaftsteuer: Geerbter Pflichtteilsanspruch muss versteuert werden

Ein vom Erblasser nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch ist Teil des Nachlasses und muss daher vom Erben versteuert werden. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Pflichtteilsanspruchs durch den Erben geltend gemacht wurde. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

mehr ...