Studie: Fondswissen auf dem Tiefststand

Das Wissen der Bundesbürger zum Thema Investmentfonds hat ein neues Rekordtief erreicht. Das zeigt der von TNS Infratest berechnete ?Wissensindex? des Vermögensverwalters Axa Investment Managers (Axa IM).

Das Wissensniveau liegt demnach aktuell bei 45 von 100 Indexpunkten. Das Barometer lag 2006, im ersten Durchführungsjahr der bevölkerungsrepräsentativen Studie, noch bei 53 Punkten (2007: 50 Punkte, 2008: 51 Punkte).

Besonders der Anteil der „Fortgeschrittenen“ ist gegenüber dem Vorjahr stark gesunken: Von 44 Prozent in 2008 auf 30 Prozent. Die Hälfte der Deutschen ist in Puncto Geldanlage „Anfänger“. 15 Prozent sind als „Unwissende“ einzustufen. Die Anzahl derjenigen, die sich wirklich gut auskennen, die sogenannten „Profis“, bleiben mit sechs Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (acht Prozent). Befragt wurden 1.000 Bundesbürger im Rahmen von Telefoninterviews.

Der Studie zufolge ist nicht nur das Fondswissen, sondern auch die Anzahl der Fondsbesitzer rückläufig. Weniger als ein Fünftel der Deutschen (18 Prozent) hält aktuell Fondsanteile (2008: 19 Prozent). Damit gibt es zehn Prozent weniger Anleger als noch im ersten Durchführungsjahr der Studie 2006 (20 Prozent). (hb)

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