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9. August 2010, 15:41
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Aktienfonds: Bundesbürger zeigen sich heimatverbunden

Warum in die Ferne schweifen? Das denken sich zumindest die deutschen Anleger und investieren am liebsten im Heimatland. 31 Milliarden Euro Kundengelder stecken laut BVI in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland – das entspricht dem Spitzenwert im Länderranking.

Deutschland-fahne in Aktienfonds: Bundesbürger zeigen sich heimatverbunden

Bei der Betrachtung nach Anlageregionen setzen die Deutschen ebenfalls auf Naheliegendes. Mit knapp 92 Milliarden Euro verwalteten Mitteln sind europäische Aktienfonds weit vorne. Zum Vergleich: Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Nord- und Lateinamerika verwalten lediglich ein Vermögen von neun Milliarden Euro. Das geht aus dem Jahrbuch “Investment 2010” des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.

Doch tun sich die deutschen Anleger mit ihrer Vorliebe für Investments vor der eigenen Haustür einen Gefallen, wo viele Experten vor allem von den Renditechancen in den Schwellenländern schwärmen?

Auf jeden Fall scheint die Emerging-Markets-Geschichte noch nicht ganz zu den Bundesbürgern durchgedrungen zu sein: Aktienfonds, die dort investieren, bringen es dem BVI zufolge bislang erst auf ein Volumen von knapp neun Milliarden Euro. Weitere etwa 14 Milliarden Euro verwalten Fonds mit Schwerpunkt auf Ländern in Fernostasien (inklusive Japan).

Fondsmanagerin Alexandra Hartmann vom Kronberger Vermögensverwalter Fidelity glaubt indes, dass auch Deutschland und Europa Anlegern gute Aussichten bieten: “Europäische Unternehmen profitieren vom Wachstum in anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel den Emerging Markets. Das gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für den Mittelstand.”

Auch seine Wettbewerbsfähigkeit mache Deutschland für Unternehmen und Anleger attraktiv, so Hartmann weiter. Ein Indikator dafür seien die Lohnstückkosten. An diesem Punkt schneide Deutschland im relativen Vergleich mit anderen europäischen Ländern am besten ab. (hb)

Foto: Shutterstock

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