Anzeige
Anzeige
9. März 2010, 16:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz GI: Licht und Schatten im Deutschland-Geschäft

Allianz Global Investors (Allianz GI) sammelte hierzulande im vergangenen Geschäftsjahr 2009 zusätzliche Kundengelder in Höhe von 4,2 Milliarden Euro ein. Während institutionelle Anleger sechs Milliarden Euro beisteuerten, zogen private Investoren allerdings 1,8 Milliarden Euro ab.

Bilanz2-127x150 in Allianz GI: Licht und Schatten im Deutschland-GeschäftDie Problem-Kategorie im Retail-Geschäft der Frankfurter waren Geldmarktprodukte, aus denen insgesamt 4,4 Milliarden Euro abflossen. In Aktienfonds haben Privatkunden dagegen unterm Strich 0,5 Milliarden Euro und in Rentenfonds 1,6 Milliarden Euro eingezahlt.

Die Angebotspalette wird weiter schrumpfen: Um 118 Fonds hat die Fondstochter des Allianz-Konzerns – auch anlässlich der Cominvest-Übernahme Anfang 2009 – den Katalog bereits verkleinert. „Dies wirkt sich positiv auf die Transparenz und letztlich auch auf die Effizienz unseres Angebots aus“, sagt Co-CEO Dr. Thomas Wiesemann. 2010 sollen rund 100 weitere Fonds folgen.

Dass Allianz GI nach dem Verkauf der Dresdner Bank ohne eigenen Bankvertrieb auskommen muss, will James Dilworth, seit Oktober 2009 CEO bei Allianz GI in Deutschland, zu einem Vorteil machen: „Wir wollen den anspruchsvollen Bedürfnissen verschiedener Kundensegmente gerecht werden und uns als Lösungsanbieter für unterschiedliche Vertriebspartner positionieren. Das funktioniert nur, wenn unser Portfolio stimmig ist: angefangen vom Produktangebot und der Performance über unseren Service bis hin zum persönlichen Einsatz jedes Einzelnen.“

Absatzpotenzial dank europäischer Harmonisierung

Den Start in 2010 sehen Dilworth und Wiesemann als geglückt an: Die ersten beiden Monate 2010 hätten ein deutliches Absatzplus gebracht. Das zusätzliche Vermögen habe bis Anfang März bei sieben Milliarden Euro gelegen, 2,9 Milliarden Euro in Publikumsfonds und 4,2 Milliarden Euro in Spezialfonds. International hatte Allianz GI bereits im Vorjahr sowohl von privaten als auch von professionellen Kunden Zuflüsse verzeichnet.

Zusätzliche Wachstumsimpulse erwartet Wiesemann von einer verstärkten Zusammenarbeit auf europäischer Ebene: „Mit der Harmonisierung des regulatorischen Rahmens gleichen sich die Bedingungen zunehmend europaweit an. Mit unserer Präsenz in 13 europäischen Ländern werden wir davon profitieren, dass wir unser Produkt- und Lösungsangebot sowie unsere vertriebsunterstützenden Aktivitäten europaweit skalieren können.” (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...