5. März 2010, 14:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Asset-Allokation in Deutschland: Aktienquote nahezu halbiert

In Folge der Finanzkrise ist das Equity-Exposure hierzulande von 12,1 Prozent in 2008 auf 6,4 Prozent in 2009 gesunken. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie des Hamburger Absolut-Reports zum Anlageverhalten institutioneller Investoren in Deutschland.


Helm-und-Anzug-127x150 in Asset-Allokation in Deutschland: Aktienquote nahezu halbiertTrotz der im vergangenen Jahr kräftigen Kursgewinne an den Börsen weltweit sank etwa der Anteil des Vermögens, der in außereuropäische Aktien fließt, sogar auf weniger als die Hälfte des Vorjahreswerts.

Dagegen konnte die Quote alternativer Anlagen wie zum Beispiel Rohstoff-Investments von 11,9 Prozent auf 14,9 Prozent steigen, vor allem auf Kosten des Aktienanteils. Um rund die Hälfte legten beispielsweise auch Private-Euity-Investments zu. Dort erwarten Anleger mit etwa acht Prozent auch die höchsten jährlichen Renditen.

Zuversicht scheint bei den befragten Investoren durchaus vorhanden zu sein. Für ihre zukünftige Portfoliozusammenstellung erwarten sie, dass lediglich defensive Investments wie Geldmarkt-Anlagen und europäische Staatsanleihen untergewichtet werden. Demnach werden Instis in die übrigen Assetklassen dagegen bald mehr investieren als derzeit. Zurzeit machen Renteninvestments aber wie im Vorjahr noch circa 70 Prozent und damit den Schwerpunkt der gesamten Asset-Verteilung aus.
4000 Greenwich1 in Asset-Allokation in Deutschland: Aktienquote nahezu halbiert

Beim Einsatz aktiver Manager zeigt sich, wie heterogen die Prognosen ausfallen. Während 41 Prozent ihre Allokation in aktive Fondsmanager erhöhen wollen, haben 49 Prozent vor, sie zu senken.

4000 Greenwich2 in Asset-Allokation in Deutschland: Aktienquote nahezu halbiert

Eindeutiger ist die Einschätzung zu den prosperierenden ETFs: 18 Prozent beabsichtigen eine weitere Erhöhung des Anteils, während 77 Prozent keine Zukäufe beabsichtigen. In Corporate Bonds wollen immerhin 28 Prozent stärker investieren. Ein Viertel der Profi-Investoren will auch Immobilien höher gewichten. (mr)

Foto: Shutterstock

Grafiken: Greenwich Associates

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Online-Pannenhilfe für Radfahrer

Ob eine gerissene Kette, ein platter Reifen oder defekte Bremsen – wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat auch ein hohes Pannenrisiko. Roland Assistance bietet einen Fahrrad-Schutzbrief an, der jetzt erweitert wurde.

mehr ...

Immobilien

Trendwende am Wohnmarkt

In den meisten deutschen Großstädten beruhigt sich der Mietmarkt. Was eine aktuelle Analyse der Angebotsmieten in allen 80 deutschen Großstädten durch immowelt.de zeigt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche unterschätzen Erträge bei der Geldanlage

Die Zinsen für Spareinlagen sinken auf immer neue Tiefstände. Doch davon wollen viele Sparer nichts wissen und erwarten satte Erträge, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Insbesondere junge Anleger rechnen mit fantastischen Gewinnen nahe der Zehn-Prozent-Marke – eine riskante Fehleinschätzung.

mehr ...

Berater

Nach Thomas Cook-Insolvenz: Die Pauschalreise ist nicht tot

Die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook schlägt hohe Wellen. Steckt die Tourismusbranche in der Krise? Mitnichten. Ein Beitrag von Michael Gierse, Aktienfondsmanager bei Union Investment.

mehr ...

Sachwertanlagen

Holger Fuchs verlässt Deutsche Finance

Nach mehr als 13 Jahren Tätigkeit für die Deutsche Finance Group – unter anderem als Vorstand Marketing und zuletzt Geschäftsführer der Deutsche Finance Networks – geht Holger Fuchs andere Wege.

mehr ...

Recht

BTC-Echo: BaFin löscht ihre eigene Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Meldung zu dem “begründeten Verdacht”, die BTC-Echo GmbH biete ein Wertpapier in Form eines “Security Token” ohne einen (erforderlichen) Prospekt öffentlich an, wieder von ihrer Website genommen.

mehr ...