Credit Suisse: 13 auf einen Schlag

Credit Suisse listet gleich 13 weitere ETFs im Xetra-Börsenhandel, die verschiedene Schwellenland-Indizes abbilden. Mit den neuen Offerten verabschieden sich die Schweizer vom direkten Aktienkauf, replizieren die Indizes stattdessen mit Swaps und Derivaten.

brasil logoDerartige ETF-Konzepte gelten als intransparent, die Swap-Geschäfte sind nicht insolvenzgeschützt. Levente Kulcsar, Leiter ETFs Deutschland und Österreich, erklärt zu diesen Punkten: „Transparenz in unseren ETFs ist weiterhin ein wichtiger Teil unserer Philosophie. Deshalb wird bei der neuen ETF-Generation die Zusammensetzung des Trägerportfolios täglich auf unserer Webseite publiziert. Ein Novum auf dem Markt der synthetischen ETFs ist auch, dass das Adressausfallrisiko gegenüber der Credit Suisse als Swap-Partner täglich auf Null zurückgesetzt wird.“

Damit erweitert die Credit Suisse ihr Angebot an Exchange Traded Funds auf insgesamt 45 ETFs. Unter den Neuen sind drei regionale ETFs – MSCI EM Asia, MSCI EM Latin America und MSCI EM EMEA – sowie ETFs für einzelne Länder in diesen Regionen einschließlich Brasilien, Russland, China und Indien.

Als besonders aussichtsreich präsentieren die Eidgenossen den CS ETF (IE) auf den CSI 300. „Mit diesem Produkt bietet die Credit Suisse als erster ETF-Anbieter europäischen Investoren Zugang zu den A-Shares des chinesischen Aktienmarktes, die für ausländische Anleger nicht direkt zugänglich sind“, erklärt ETF-Chef Dan Draper.  Der Index repliziert die Performance der 300 größten Unternehmen auf dem chinesischen Festland, die an den beiden zentralen Börsen des Landes (Schanghai und Shenzhen) notiert sind.

Die jährlichen Kosten für die Verwaltung liegen je nach Produkt zwischen 0,52 und 0,71 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

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